Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

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Hofa07
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Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Hofa07 » Do Jan 06, 2011 21:07

Hallo an alle,

Ich komme direkt zum Kernpunkt meiner Überlegungen. Arbeite momentan wieder mal an der Rezeption, was mir auch riesen Spaß macht. Wenn da nur die ewige Geldfrage nicht wäre. Ich arbeite schon in Baden-Württemberg, was ja glaub ich mit am besten bezahlt ist was Gastro angeht, aber bekomme trotzdem nichts auf die Seite. Lebe nicht in Saus und Braus und gehe ich nicht wirklich feiern etc. da das Geld grad so für laufende Kosten wie Miete, Auto, Essen reicht.

Nun bin ich am überlegen für eine Weile in einen anderen Berufszweig zu gehen (der aber auf jedenfall mit meiner Hofa-Ausbildung machbar ist wie z.B. Tourismus etc.) um etwas mehr zu verdienen und mir so auch ein berufsbegleitendes Studium zum Betriebswirt zu finanzieren.
Wenn ich z.B. höre das Freunde von mir als angelernte Kraft in ner Firma (mit WE frei, Weihnachtsgeld, 13. Monatsgehalt etc.) auch noch 300-400 € mehr verdienen als ich (MIN. 40 Std. Woche minus aller oben genannter Annehmlichkeiten) dann frage ich mich einfach nur (zum ungefähr 1 Mio. Mal) warum ich mir eigentlich jeden Tag den A**** aufreiße um am Existenzminimum zu leben?! Klar, weil ich mich dazu berufen fühle und es mich ausfüllt, aber kann ich mir von Freude Essen kaufen? Leider nicht.
Hat jemand ähnliches durchgemacht? Stehe im Moment einfach zwischen den Stühlen was ich machen soll um auch die Fortbildung (die für meinen weiteren Weg bezgl. Jobwunsch Personalabteilung, Market. etc. notwendig ist) zu finanzieren? hat jemand Ideen welche Jobvorstellungen reell sind? (Zeitarbeitsfirma würde evtl. in Frage kommen aber eben nur wenn es bei der ganzen Sache nicht wieder um Service oder Rezeption geht). Bin einfach nur ratlos!
Viele Grüße
Hofa07
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Jo91 » Fr Jan 07, 2011 3:56

Hey Hofa07,

wollte eigentlich schon längst schlafen, aber dein Beitrag spricht mir geradezu aus der Seele, daher diese späte Antwort.
Ja, mir geht es (vom Gefühl her) ähnlich wie dir.
Hab mich nach meiner Ausbildung und 6 Monaten in einem anderen (Luxus)-Hotel entschieden, die allgemeine, kaufmännische Fachhochschulreife nachzuholen, die noch bis Juli andauert.
"Wenn ich z.B. höre das Freunde von mir als angelernte Kraft in ner Firma (mit WE frei, Weihnachtsgeld, 13. Monatsgehalt etc.) auch noch 300-400 € mehr verdienen als ich (MIN. 40 Std. Woche minus aller oben genannter Annehmlichkeiten) dann frage ich mich einfach nur (zum ungefähr 1 Mio. Mal) warum ich mir eigentlich jeden Tag den A**** aufreiße um am Existenzminimum zu leben?! Klar, weil ich mich dazu berufen fühle und es mich ausfüllt, aber kann ich mir von Freude Essen kaufen? Leider nicht."
Meine Entscheidung schwankt auch, da für mich die Gastro nur ein BERUF und keine BERUFUNG ist.
Wenn du Tourismus studieren willst, bedenke dass auch in der Branche die Durchschnittsgehälter sehr niedrig sind - auch bei Akademikern nur 22 000 - 27 000 € (erst neulich in einem Artkel gelesen).

Meine Erfahrung bisher:

In der Gastronomie wird man nicht reich!
Man arbeitet sich kaputt und kriegt einen Tunnelblick !
Viele Tätigkeiten im Alltag der 12-16 h-Tage sind simpel und primitiv und bedürfen keiner 3 jährigen Ausbildung!

Betonung auf meine Erfahrungen, nicht auf die komplette Branche bezogen

Diejenigen, von denen ich weiß, dass sie es in der Hotellerie/Gastronomie zu etwas Wohlstand gebracht haben, sind keine Rezeptionisten, Hausdamen oder Restaurantleiter.
Das sind Juniorchefs, die große Luxuxbetriebe von den Eltern übernehmen, Top-Sommeliers (die wirklich VERDAMMT gut sein müssen) oder Sterneköche (und die müssen sich auch mit der Vermaktung von Convinience-Produkten über Wasser halten - siehe Poletto)
Oder es sind Franchise-Nehmer (McDonalds), die Kenntnisse in BWL haben müssen, um ihre Betriebe gut zu führen.

Das wars fürs Erste
Schreib, wie dein Weg weitergeht

LG Jo91

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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon christoph » Fr Jan 07, 2011 18:20

Meine Erfahrung bisher:

In der Gastronomie wird man nicht reich!
Man arbeitet sich kaputt und kriegt einen Tunnelblick !
Viele Tätigkeiten im Alltag der 12-16 h-Tage sind simpel und primitiv und bedürfen keiner 3 jährigen Ausbildung!
DAS KANN ICH NUR BESTÄTIGEN!!!

Ich habe die Lehre dann durchgezogen, obwohl es mir nicht gefallen hat... du musst es einfach so sehen, später werden dir Personaler bei großen Firmen wie z.B Audi, BMW , Lufthansa auf die Schulter klopfen wenn du sowas durchgezogen hast und dann noch ein Studium drangehängt hast.
Du musst die Lehre abschließen egal wie f*** es ist, ohne Ausbildung ist man der Depp in Deutschland und mit Lücke im Lebenslauf sowieso!
Folglich mache hole ich gerade mein allg. Abitur nach, und werde im Herbst ein betriebswirtschaftliches Studium beginnen!
Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg, aber er wird besser sein wie in der Gastro, da bin ich fest von überzeugt!
lg chris

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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Quin_Tulop » Fr Jan 07, 2011 19:13

Hallo,

es fragt sich immer nur WAS besser wird.
Ich habe erst Bürokaufmann gelernt und hätte mit einem sehr guten Gehalt einsteigen können, aber das Geld hätte mich nicht glücklich gemacht, da ich an Deutschland gebunden wäre, zumindest für die nächsten Jahre um die Erfahrung zu sammeln und in solchen Berufen ist ein öfterer Stellenwechsel im Lebenslauf unlukrativ, sprich 3-5 jahre sollte man schon in seinem Job bleiben.

DAS ist genau das was ich nicht will und habe mich für eine 2. Ausbildung in der Hotellerie entschieden und nun bin ich ein halbes Jahr nach der Ausbildung (auf 2 Jahre verkürzt) gut in Teneriffa angekommen und bleibe hier bis ende Juli und dann geht es wohl weiter nach Barcelona, wo ich dann 1-2 Jahre bleiben werden und dann mal schauen wo es mich hinverschlägt.

Nenne mir eine andere Branche wo du das machen kannst und es positiv im Lebenslauf aussieht.
Ich kann durch die Welt jetten, alles kennenlernen was ich will, sein wo ich will, machen was ich will und dass alle 1-2 Jahre für die nächsten 8 Jahre. Danach verlängern sich die Aufenthalte etwas aber ich bin frei.
Klar werde ich mir die nächsten 10 Jahre keinen BMW kaufen, aber was will ich damit auch, müsste ihn eh nach 2 Jahren wieder verkaufen, kann mir kein Eigenheim ansparen, aber warum auch, brauch ich in der Zeit eh nicht. Ich kann mir keine riesen Soundanlage kaufen, aber wozu auch, kann ich eh nicht immer mit rumschleppen.

Es kommt immer darauf an was du willst um sagen zu können, das es besser ist und wenn ich zwischen gutem Gehalt sowie lange irgendwo gebunden sein und Reisen, lernen, frei sein und dem halben Gehalt entscheiden kann, werde ich immer wieder Zweiteres nehmen.

Entscheide für DICH was du willst, was dir das Eine an Vorteilen bringt und das Gleiche an Nachteilen und gehe deinen Weg. Egal was du machst, es sollte dich glücklich machen.

Viel Erfolg!
!!!Ich erstelle meine Beiträge nach bestem Wissen und Gewissen!!!

~ Wenn der Wind der Veränderung weht, treibt er die Mühle des Lebens an ~

~ Sei nicht wie der Bär und fange den Lachs, sei wie der Hase und jage den Dachs ~


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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Hofa07 » Fr Jan 07, 2011 21:30

Also vielen Dank erstmal für eure Antworten. Es ist gut verstanden zu werden und auch andere Meinungen/Gedanken zu der ganzen Geschichte zu hören.
Seit längerer Zeit beschäftigt mich das alles sehr, es vergeht kein Tag an dem ich nicht darüber grüble wohin mein Weg gehen soll, damit ich glücklich werde in meinem Job. Versteht mich nicht falsch, die Arbeit in der Gastronomie bereitet mir wiklich sehr viel Freude, aber ich habe einfach gemerkt das es nicht mehr die optimale Lösung für mich ist.
Ich werde auf jedenfall den zusätzlichen Abschluß als Betriebswirt machen um mich dann gezielt auf Verwaltungstechnische (Könnte mir mittlerweile durchaus Buchhaltung, Personalabteilung oder etwas in der Art vorstellen) Stellen zu bewerben.
Ich würde mir einfach für die Gastronomie wünschen, dass mehr Leute zusammenstehen und für bessere Bedingungen kämpfen. Aber ich habe mittlerweile eingesehen das es aussichtslos wäre und mich dem ergeben. Diese Erkenntnis gibt mir wirklich ein komisches Gefühl, aber es ist für mich ein großer Schritt, einzusehen das mir mein Beruf, der mir soviel Freude macht, durch Abzocke und Ausnutzung vermiest wurde. Ich bin nicht bereit das so weiter mitzumachen.
@Jo91: Ich persönlich rate dir auch, nach dem was du geschrieben hast, eine Weiterbildung unbedingt zu machen. Denn was du hast kann dir keiner nehmen. Riskiere nicht das der Zug irgendwann für dich abgefahren ist! Ich kenne leider viel zu viele Leute denen es so geht und jeden Morgen aufzustehen und auf's Neue keinen Antrieb für deinen Beruf zu haben macht einen einfach nur fertig und unzufrieden! Das wünsche ich keinem!

So das war's erstmal.
LG Hofa07
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon phily1986 » Sa Jan 08, 2011 11:56

Hello zusammen,

das ist ein schönes Thema, deshalb möchte ich dazu auch meinen Senf abgeben.

Es kommt immer darauf an WO man arbeitet (in welchem Hotel) und als WAS man dort arbeitet.
Ich selbst habe meine Ausbildung gemacht, nicht studiert und bin mittlerweile Abteilungsleiter in einem hübschen 4*+ Hotel und die Gruppe für die ich arbeite bezahlt mich (für mein Alter) angemessen (wobei hier natürlich immer noch Platz nach oben ist ;o) ). Also die 26.000EUR sind bei mir bereits geknackt, einen Dienstwagen, Diensthandy und erfolgsabhängige Prämien erhalte ich auch.

Für mich ist die Hotellerie ebenfalls Berufung, mich interessierten nur von Anfang an immer die Berufe hinter den Kulissen. Wenn du dich in diese Richtung orientierst (Rezeption ist schon mal der richtige Weg), dann verspreche ich dir hast du beides: tolle Arbeitszeiten (MO-FR / 09.00-18.00 / Feiertags frei), ein nettes Gehalt, ein paar nette extras ;o) UND du bist weiterhin in der Hotellerie.

Ich liebe die Hotellerie und mir kommt momentan nichts in den Sinn was dies ändern könnte.
Achso und zum Thema Ausbildung: Ich halte primitiv nicht für die richtige Wortwahl, dies ist Ansichtssache eines jeden selbst. Wenn du deine Zukunft im Service siehst musst du nun mal wissen wie man einen Tisch korrekt eindeckst, wenn du deine Zukunft im HSK siehst musst du nun mal wissen wie ein Zimmer gecheckt wird.etc. Ich finde die Hotelfachausbildung ist ein gutes Grundgerüst um später einmal darauf auf zu bauen.

VG
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Hofa07 » Sa Jan 08, 2011 19:22

Welche Abteilung leitest du denn mit diesen tollen Arbeitsbedingungen?
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Doc_Debil » Sa Jan 08, 2011 19:37

Laut seinem Profil ist er Verkaufsleiter / Sales Manager. Die haben so tolle Arbeitszeiten^^

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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon phily1986 » Sa Jan 08, 2011 20:16

Was ich damit sagen wollte ist:

Auch in der Hotellerie gibt es Wege und Möglichkeiten um ein "normales" (ihr wisst was ich meine) Leben zu führen und das auch ohne Studium (wobei ich das niemandem schlecht reden möchte). Verkaufsleiter haben deshalb z.B. solche Arbeitszeiten, weil deren Kunden genau die gleichen haben.^^
Vielleicht ist ja der Vertrieb dein "Ding" und du weisst es nur noch nicht!?

VG
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Hofa07 » So Jan 09, 2011 13:49

Durch meine jetzige Arbeitsstelle hab ich tatsächlich verstärkt gemerkt das Verkauf/Vertrieb und so schon mein 'Ding' sein könnte. Wir bearbeiten an der Rezeption nicht nur die 'normalen' Reservierungen, sondern auch Tagungs- und Bankettanfragen (Hochzeit, GB etc.) und machen eben auch die Planung, Termine für Menübesprechungen etc. Das macht mir riesen Spaß. Vor allem wenn man sieht die Gäste gehen glücklich nach Hause. Der Gastkontakt spielt da schon eine wesentliche Rolle, aber ich denke was mir einfach so viel Spaß daran macht, ist mehr das 'rumtelefonieren'(um's mal ganz einfach zu sagen) mit Firmen in Kontakt treten, Dinge bestellen, Preise aushandeln usw. Das ist einfach so vielseitig das es praktisch nie langweilig werden kann.
Wenn ich mir jetzt aber vorstelle 'nur' den reinen Rezeptionsjob zu machen, wäre das für mich persönlich sehr sehr öde.
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon ddorf » So Jan 09, 2011 14:03

Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zum Hotelfachmann in einer großen Spanischen Hotekette und habe das gleiche Problem!
Nach der Ausbildung möchte aus der Hotellerie weg!
Wegen den niedrigen Gehältern.... Ich finde es eine Unverschähmtheit das man so wenig verdient!
Wir leisten so viel arbeit!!
Habe überlegt nach der Ausbilung eine weitere zu machen im Kfm Bereich!
Was mich aber in der Hotellerie reizen würde ist das Sales und Marketing!
So meine Frage dazu : Kann ich dirket nach der Ausbidlung im Sales und Marketing einsteigen?
Oder brauche ich bestimmte Vorrausetztungen/Erfahrungen?
Wie sind die Gehälter im Sales? Auch so Misserabel?
Was ist die Einstiegsposition?
Eine frage hätte ich noch: Kann man während der Ausbildung Qualifikationen sammeln?
Habe schon ein Englischens Sprachdiplom...
Kann ich Kurse im Berich Hotelmarketing belegen... Wenn ja wo?

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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon Hofa07 » So Jan 09, 2011 14:28

Direkt nach der Ausbildung voll in eine solche Position einzusteigen ist eher unrealistisch. Es sei denn man hat wahnsinnig viel Glück. Vor allem wenn du dich nach der Ausbildung in einem neuen/fremden Betrieb bewirbst, sind die Chancen eher gering das sie dich, ohne zusätzliche Bildung in dem Bereich, nehmen (oder wenn dann nur als Praktikant mit noch weniger Bezahlung und du läufst Gefahr das du 'Mädchen für alles bist').
Wenn du in deinem Lehrbetrieb die Chance kriegst in verschiedene Bereiche reinzuschauen, sag ich, nutze sie! Ich habe mich während meiner Ausbildung immer für alle Bereiche interessiert, auch mit Fragen Interesse gezeigt und so wurde mir auch öfter mal die Chance gegeben in Abteilungen reinzuschauen, die ich sonst nie gesehen hätte. Klar muss man da Engagement mitbringen, aber von nichts kommt nichts.
Hoffe das hilft dir weiter.
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Re: Krise im Beruf. Ich bräuchte bitte Rat.

Beitragvon christoph » So Jan 09, 2011 14:36

Wie sind die Gehälter im Sales? Auch so Misserabel?
Was ist die Einstiegsposition?
Also die Gehälter sind ähnlich wie in den andere Abteilungen z.B Front Office, Accounting usw. und das liegt meines Wissen nach bei 1850brutto in Bayern, wenn sich nix geändert hat...

Die Einstiegsposition würde sich bei den meisten Hotelkette "Sales representative" nennen, aber mann muss meist 1-2Jahre Berufserfahrung im Hotel mitbringen, da reicht die Ausbildung nicht aus!
lg chris



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