Keine Ahnung was ich tun soll..

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Ciara
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Keine Ahnung was ich tun soll..

Beitragvon Ciara » Mi Jul 02, 2008 11:52

Hallo alle zusammen.

Ich versuche mal bei euch hier Hilfe zu finden. Denn ich stecke in einer Sch*** Sit. Zualler erst was zu mener person. bin 24 geworden und hätte jetzt die möglichkeit zur hofa ausbildung. ABER..

ich glaube dieser job ist nichts für mich. ich bin jetzt schon 1 woche im praktikum dort. habe deshalb mein anderes praktikum geschmissen eil ich nach nach jahren so froh war mal eine chance auf ne ausbildung zu machen. doch nun merke ich das das dienstleistungsgewerbe nichts für mich ist. ich komm mot den arbeiten nicht klar..doch jeder versucht auf mich einzureden. ihr kennt bestimmt "besser als garnichts" oder "du musst dem eine chance geben" "zähne zusammenbeissen" gelabber. und wisst ihr was? das nervt. ich wurde jetzt schon eine woche krankgeschrieben da ich operiert werden sollte. am linken fuss..ganz klasse. super vorraussetzung wenn mein körper jetzt schon hilfe schreit.

aber wen ich das jetzt hinschmeisse werde ich mir vorwürfe machen. weil ich mir denke das das vll meine letzte chance ist eine ausbildung zu bekommen. und das schmerzt wirklich... vll kann mir ja irgendjemand ein tipp geben oder es geht im ähnlich? würd emich freuen..

C.


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Davos20
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Beitragvon Davos20 » Mi Jul 02, 2008 12:40

Also wenn ich das richtig verstehe und du sonst nichts findest bzw. nirgends angenommen wirst bleibt dir ja sooooo viel nich übrig.
Bei all meiner Abneigung gegen die Gastronomie die ich mir in 4 Jahren hart erarbeitet habe (^^) muss ich aber auch sagen, dass ich anfangs auch hinschmeissen wollte. Jedoch: Irgendwie hats dann angefangen Spaß zu machen. Grad mit den Gästen. Und dann hab ichs fast lockerleicht durchziehen können ;) Nun kenn ich dich allerdings nicht und kann nicht sagen obs dir genauso gehen wird. Wer weiss, vielleicht wirds ja sogar schlimmer Oo
Mit welchen Arbeiten genau kommste denn nicht zurecht??? Und woran genau merkst du, dass das nichts für dich ist?

Gruß Chris

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Beitragvon Ciara » Mi Jul 02, 2008 16:55

naja ich merke es daran das ich mit magenkrämpfe zur arbeite fahre. dort anfange mit angstattacken zu kämpfen und heule wenn ich rauskomme. vorallem komme ich mit dem servieren nicht zurecht. das ist absolut nicht mein ding. ich meine nichts gegen den job oder leute die das machen können. wirklich respekt. aber ich weiss das es nichts für mich ist. und habe ja schon ein paar dinge in meinem jungen leben gemacht und weiss auch dementsprechend wie ich darauf reagiere und ob es gut ist.

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Beitragvon Mone88 » Mi Jul 02, 2008 17:31

Ganz ehrliche Meinung: dann lass es lieber bleiben.
Ich denke, wie davos schon gesagt hat, denken die meisten mal darüber nach alles hinzuschmeißen, aber das ist idR erst später und nicht schon während des Praktikums. Und Prakita sind ja dazu da etwas ausprobieren und wenn du merkst dass es nichts für dich ist wären die 3 jahre, falls du sie durchstehen solltest, vällig umsonst.


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Beitragvon mayflower » Mi Jul 02, 2008 17:51

@Ciara: Mir kommt deine Situation bekannt vor. Ich habe das damals hingeschmissen, weil ich eine Alternative hatte. Das würde ich dir hier auch raten.
Gruß
Angehende Staranwältin, die kurzzeitig der Gastronomie verfallen, aber inzwischen wieder geheilt ist...

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Beitragvon Ciara » Mi Jul 02, 2008 18:27

ja ich denke ich werde es auchs chmeissen. habe heute eine zusagen bekommen..wäre das bk für praktikanten..könnte dann einen schritt weiter zur erzieherin machen. heisst zwar kein geld..aber man kann ja auch jobben..und lieber ein bisschen härter arbeiten müssen als seinen mut verlieren. danke für eure meinung.

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Beitragvon Haze » Mi Jul 09, 2008 13:36

Ich hab schon mehrfach gesagt, wer diesen Job nicht sucht, soll ihn nicht ausüben, denn das ist eine Belastung für deine Kollegen, und wir im Hotel sind absolut auf Teamfähigkeit angewiesen.

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Beitragvon Alexa1981 » Mi Jul 09, 2008 21:23

Ich würd es auch lassen. Nicht nur in Hinblick auf deine Kollegen, Gäste etc..., sondern vor allem auch in Bezug auf dich. Es ist mit Sicherheit nicht gut, wenn man mit nem schlechten Gefühl in die Arbeit geht und fertig nach HAuse geht. Das schlägt früher oder später doch auf die Gesundheit und außerdem sollte einem die Arbeit doch auch ein bisschen (zumindest immer mal wieder) Spaß machen, da wir die meiste Zeit halt mit Arbeiten verbringen...Ich habe ne Hofa Ausbildung gemacht und dann auch noch als Comis ne Weile gearbeitet. Mit der Zeit habe ich dann gemerkt, dass ich in dem Beruf nicht meine Zukunft sehe und bin nun seit einem Jahr Studentin in nem anderen Bereich (und ich bin schon bisschen älter als du). Aber ich bin sooo froh, dass ich die Entscheidng getroffen habe und bin total glücklich. Habe neulich meine alten Kollegen besucht und fand es schön, sie alle in ihrem Beruf zu sehen. Man hat einfach gemerkt, dass es ihnen Spaß gemacht hat und das hat mir einfach gezeigt, dass man den Beruf nur machen sollte, wenn man wirklich 100%ig dahinter steht und das habe ich am Ende nicht mehr wirklich. Ich jobbe noch nebenbei in der Gastronomie und es macht mir Spaß, aber das ist was anderes als jeden Tag im Hotel zu verbringen. Hoffe, dass du die richtige Entscheidung für dich machst :-)

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Beitragvon Lifesign » Do Jul 17, 2008 2:18

Liebe Ciara,
wie hast Du dich inzwischen entschieden?

Ich kann Dir vielleicht sicher nicht so weiter helfen wie die Anderen, was den Beruf selbst betrifft. Deshalb kann ich nur etwas allgemein sagen. Vielleicht hilft es dir ja dennoch weiter.

Ich weiß übrigens nicht, ob du es evtl schon woanders geschrieben hast. Korrigier mich also bitte, falls es so ist. Was war eigentlich für dich der Hintergrund, dass du dich fürs Hotel beworben/interessiert hast? Also unabhängig davon, dass du froh warst, etwas zu finden? Gab es etwas Bestimmtes, was du dir aber vieleicht anders vorgestellt hast oder noch nicht so mitbekommen und erleben konntest? Oder ist es vielleicht etwas, das sich in anderen Berufen viel mehr wiedderfindet?

Man sollte nur das machen, wo auch sein Herz liegt, zumindest ein wenig.
Auch wenn es sicher einige Berufe gibt, in denen man auch gute Arbeit leisten und auch damit leben kann, wenn man nur halben Herzens dabei ist.
Aber ich denke, dass in jenen Berufen für einen dann ganz eindeutig sehr große Vorteile vorhanden sein müssen, durch die man sich dann doch wieder gut fühlt und dies auch ausstrahlt..
Nen miesen Tag gibt es überall, aber das weißt du ja auch. Aber wenn es so aussieht, dass man beim Bilanz ziehen es als normal ansehen muss, dass mal ein oder zwei gute Tage dabei waren, dann ist das NICHT gut. :!:

Und wenn Du von Anfang an kein gutes Gefühl dabei hast und du unglücklich bist.. das hat einfach keinen Wert! Ich verstehe deine Situation mit dem Alter. Irgendwann möchte man einfach auch was haben und sagen.. hier das habe ich fertig ect.
Zähne zusammenbeissen ist richtig, aller Anfang ist schwer ist auch richtig.. ABER was man sich selbst ehrlich beantworten sollte oder für sich versuchen sollte zu beantworten.. denn manchmal ist das gar nicht so einfach.. WARUM oder WOFÜR mache ich es und will ich es.. WARUM fühle ich mich jetzt so schlecht dabei.. Liegt es an der Arbeit, an den Leuten, an mir, an eigentlich anderen Problemen, die es erst zu lösen gilt..

Herz und Verstand müssen stimmig sein. Man darf weder aus rein rationellen noch aus rein emotionalen Gründen eine Entscheidung fällen. Perfekte Entscheidungen gibt es zwar nur höchst selten (wenn überhaupt), aber DU musst dahinter stehen können. Wo willst du irgendwann mal hin?
Wo willst du in 10/15/20 Jahren im Leben stehen? Privat und beruflich? Was willst du erreicht haben? Was ist dir wichtig?

Keine einfachen Fragen, aber wichtige!

Denn DU bist für DICH und DEIN Leben selbst verantwortlich. Ganz sicher in unserem Alter. Wenn du hinterher zu dem Ergebnis kommst, dass du es besser hättest sein lassen sollen, wär das nämlich eine richtig beschissene Erkenntnis :(.

Versuch nochmal für dich selbst, unabhängig von anderen nachzugehen, ob du denkst, dass es sich um Anfangsschwierigkeiten handelt (auch wenn es nicht danach klingt, wenn du schreibst, dass du recht schnell fühlst, ob es etwas für dich ist oder eben gar nicht).

:idea: ? Red ansonsten eventuell mit Arbeitskollegen oder deinem Chef/Zuständigen in dem Haus darüber, je nachdem wie zugänglich er ist. Frag um Feedback und geb dein eigenes Gefühl an; was dir schwer fällt, dich weniger anspricht ect.

Aber mach echt nicht nur weiter wegen der anderen! Du musst für dich selber sicher sein. Ich weiß, das sagt sich so leicht und weißt du bestimmt auch selber alles.. Aber wissen und umsetzen sind manchmal noch zwei verschiedene Dinge.

Ich hoffe aber, dass ich Dir dennoch etwas weiter helfen konnte!

Wie gesagt, wie bei Allem im Leben Gefühl und Verstand müssen beiderseitig stimmen, was einerseits eben bedeutet, dass sie im Einklang sein sollten, es muss gesund abgewogen sein. Andererseits nichts rein nach der einen Komponente entschieden werden sollte.
Sonst ist der Preis, den man dafür bezahlt, sehr hoch.. :roll:

Liebe Grüße und ganz viel Glück und Erfolg bei deiner Entscheidungsfindung! Ich drück die Daumen!

PS: Kopf hoch! Wenn man bis zum Hals in der Sch.. steckt, lieber den Kopf nicht hängen lassen ;)!
(Mann kann ich wieder altklug daherreden. Hoffe, es hat dir trotzdem ein kleines Lächeln beschert.)
Better a cruel honest subjective opinion one might learn from than useless superficial politeness (even if the last one is practiced to protect me)!

(1992, edited and translated 2008)

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Beitragvon Haze » Fr Jul 18, 2008 19:46

Nur weil du eine OP am Fuß hast, heißt das doch nicht, das dein Körper sich gleich wehrt :)
Und wenn du die Zusage erhalten hast, vlt ist das ein anderes Zeichen, denn so schlecht kannst du ja nicht sein. :) Doch wenn du zweifelst und das nicht willst, dann lass es. Du musst es nicht tun, keiner wird doch dazu gezwungen. Entscheide für dich, für dich alleine. Es gibt doch genug Möglichkeiten. Und wie meine liebste Lifesign schon sagte, du lebst für DEIN Leben und nur du bist dafür verantwortlich. :)

Wie ist denn der Stand der Dinge? :)



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