Beziehung und Hofa

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Beziehung und Hofa

Beitragvon sakura » So Jun 27, 2004 23:21

Hallo Ihr Lieben,

ich schneide hiermit mal ein ganz anderes Thema an: Wie gehen Eure Partner mit Eurem Job um? Können sie akzeptieren, dass Ihr keinen 08/15-Beruf habt, sondern in einem Bereich arbeitet, der einfach seinen Tribut fordert? Wie sehen Eure Erfahrungen aus?

Viele Grüße

sakura
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Beitragvon HofaHH » Mo Jun 28, 2004 11:47

Hallo Sakura,

interessantes Thema, das Du da ansprichst. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es doch sehr schwer fällt, jemanden kennenzulernen, der die "unnormalen" Arbeitszeiten akzeptieren kann. Kurzum: Seitdem ich nun in diesem "Gewerbe" tätig bin - 3 1/4 Jahre - bin ich auch Single. Kaum jemand, den ich kennengelernt habe, hatte Verständnis für die Arbeitszeiten. "Erschwerend" kommt seit Februar diesen Jahres hinzu, dass ich im Nachtdienst arbeite - das hat bisher jeden abgeschreckt. Aber andererseits liebe ich meinen Beruf...

Vielleicht muss es ein Partner aus der Gastronomie sein, der dann ja logischerweise Verständnis dafür hat. Habe viele Leute kennengelernt, die mit einem/einer Kollegen/in zusammen waren....

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Beitragvon Buffy » Mo Jun 28, 2004 12:57

Vielleicht muss es ein Partner aus der Gastronomie sein, der dann ja logischerweise Verständnis dafür hat. Habe viele Leute kennengelernt, die mit einem/einer Kollegen/in zusammen waren....
So sehe ich das auch! :wink:
Schließlich arbeitet mein Partner auch in der Gastronomie und wir haben gegenseitiges Verständnis für manchmal seltsame Arbeitszeiten, bzw Überstunden. Nur muss ich wohl in Zukunft mehr Verständnis dem gegenüber bringen, da ich nach meiner Ausbildung recht geregelte Arbeitszeiten haben werde... :)

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Beitragvon Alex » Mo Jun 28, 2004 21:26

Oh oh, schwieriges Thema.
Erfahrungsgemäß haben die meisten "Normalen" über kurz oder lang Schwierigkeiten damit. Am Anfang ist das Verständnis zwar da, aber das schwindet nach und nach mit der anfänglichen Verliebtheit.
Am besten eignet sich natürlich ein Partner, der ebenfalls Schichtdienst hat: Taxifahrer, Krankenschwestern, Polizisten oder Gastronomen ;)
Aber abgesehen von letzteren hat man meistens das Problem des Kennenlernens. Wann hat man schonmal Zeit und findet dann ausgerechnet einen gleichdenkenden Partner?
In den Jahren, die ich mittlerweile in der Gastronomie bin, hatte ich immer Freundinnen aus der Branche (und meistens aus dem gleichen Haus, aber die Problematik wurde hier schon in einem anderne Thema behandelt ;)).

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Beitragvon Buffy » Mo Jun 28, 2004 21:36

Sososo, sach ich ja aus der gleichen Branche is immer gut, da versteht man sich. Hast du jetzt auch wieder ne Freundin aus dem gleichen Haus? Rein Interessehalber. Möchte immer gerne hören wie das in anderen Häusern so ist, und wie damit umgegangen wird... 8)
Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... :D

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Beitragvon Buffy » Mo Jun 28, 2004 21:37

P.S. Wie bist du bitte auf Taxifahrer gekommen und dann noch an erstert Stelle??? :D
Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... :D

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Beitragvon Alex » Mo Jun 28, 2004 22:08

In abwechselnd reziprok-alphabetischer Reihenfolge kommt Taxifahrer bei meinen aufgezählten Beispielen eben zuerst ;)
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Beitragvon Buffy » Mo Jun 28, 2004 22:22

In abwechselnd reziprok-alphabetischer Reihenfolge kommt Taxifahrer bei meinen aufgezählten Beispielen eben zuerst ;)
WITZBOLD! :lol:

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Beitragvon nordisch » Sa Okt 30, 2004 13:53

Bei mir und meiner jetzigen Exfreundin lag es dann doch eher an der Kommunikation. Wenn ich zum Beispiel nach meinem 12 Stunden Tag nach hause kam und meine Freundin betrübt auf dem Sofa saß, weil sie irgendwelche Akten nicht gefunden hat, ein Kunde am Telefon frech wurde oder sonst irgendein Büroproblem anlag, wußte ich auch nicht mehr was ich sagen soll.
Ist auch bei vielen meiner Freunde so.
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Beitragvon Hofa1981 » Sa Okt 30, 2004 15:35

Wirklich ein interessantes Thema. Ich habe bisher immer die Erfahrung gemacht, das meine (damaligen u. potentiellen :D ) Freundinen mit meinen Dienstzeiten nicht klarkamen und schon anfangs sehr voreingenommen waren. :cry:

Seitdem suche ich mir meine Bekanntschaften lieber im eigenen Haus oder aus einer ähnlichen Branche (siehe Kommentar Alex).

Wer aber versuchen möchte mich von meinem Beruf abzubringen hat was ganz großes vor. Ich liebe meinen Job. Diese extreme Begeisterung legt sich aber bestimmt auch im Laufe der Jahre..... Mal sehen.

Gruß.joe
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Beitragvon Kathikatze » Di Nov 02, 2004 13:56

Hallo!

Ich denke auch, dass man auf jeden fall mit jemandem aus der gleichen Branche am Besten bedient ist. Allein was man an Diskussionen NICHT führen muss, warum man morgens um 5 mit den Kollegen noch einen trinken gegangen ist...
Natürlich ist es aber auch eine Sache der Kommunikation, wenn man sich eh´ schon selten sieht, muss man sich eben an seinem freien Tag mal aufraffen, was zu unternehmen oder zu quatschen, auch wenn beide eigentlich lieber den ganzen Tag auf der Couch hängen & die Füsse hochlegen würden. Aber dann hat man sich irgendwann garnichts mehr zu sagen.

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Beitragvon Rote Zora » Mi Sep 07, 2005 0:25

Trotzdem bin ich seit 8 Jahren mit einem NICHT-GASTRONOM zusammen und seit 3 Jahren verheiratet. Diskussionen und "ich hasse Deinen Job!" gibt es natürlich trotzdem immer wieder; aber wenigstens muß ich nicht wegen offenen Zahnpastatuben streiten....!
Mit viel Geduld und Spucke kann es also auch mit einem/r "Normalen" klappen(wenn man wirklich verliebt ist).
Ich gehe dann halt morgens um 5 nicht mehr weg...auf Kompromisse muß0 man halt auch eingehen.
Zum selten Sehen: heißt manchmal auch selten streiten!

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Beitragvon sunshine70 » Do Sep 08, 2005 23:43

hallo!
Ich sehe das auch so, mit jemandem aus dem gleichen Job ist man besser dran. Denn die ewigen Diskussionen, warum so spät und mit wem wohin, sind ganz schön stressig. und nicht wirklich von Vorteil für eine Beziehung.

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Beitragvon hans5 » Do Okt 13, 2005 23:15

Irgendwie beschreibt ihr alles das wovor ich Angst habe! In meiner Beziehung bin ich der normale Teil, sprich kein Hofa.
Naja ich werd das mal auf mich zukommen lassen, aber ich sag eines gilt immer: Jeder muss seinen träumen nachjagen dürfen, daher werd ich meiner Partnerin nie versuchen diesen Job auszureden.
Wenn es klappt, dann klappt es, wenn nicht, tja dann kann man immer noch traurig sein 8)

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Beitragvon smurf » Fr Okt 14, 2005 19:04

ich hatte sowohl beziehungen mit 'normal'arbeitenden als auch mit gastronomen und das verständnis ist bei letzeren einfach höher!auch wenn ich trotzdem nicht genau sagen kann welche 'art' von beziehung nu besser ist (mal ganz abgesehen davon dass ich eigentlich schon gar nicht mehr weiß was ne beziehung überhaupt ist...aber das is nen anderes thema)...das enscheidet sich dann wohl wenns so weit ist...wo die liebe eben hinfällt, oder wie war das?!?!
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