Buchempfehlungen – Unterhaltung

Hotel

Es ist Montagabend. In dem luxuriösen St. Gregory Hotel in New Orleans herrscht Hochbetrieb. Alles klappt wie am Schnürchen: beim Empfang, auf den Etagen, in der Bar, in Küche und Keller. Man könnte zufrieden sein. Doch unter der gleißenden Oberfläche knistert es: In dieser glamourösen Welt der Schönen und Reichen geben sich Leidenschaften, Liebe und Intrigen die Hand. Damit nicht genug: Das St. Gregory befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten. Nicht nur der Hotelbesitzer Warren Trent ist davon betroffen. Auch seine hübsche Assistentin Christine sowie der ehrbare Geschäftsführer Peter McDermott müssen alles auf eine Karte setzen, um das Hotel zu retten …

hotelfach.de-Rezension:
Über die Arbeit in Hotels und entsprechende Alltagsgeschichten – Hofa1981


Hotel Babylon

Die Welt der Luxushotels: Superreiche, Freaks und japanische Geschäftsreisende, zerstrittene Ehepaare, Hochzeitsgäste, Prostituierte, alleinstehende alte Damen und die Celebrities der internationalen Showwelt – sie alle treffen sich in den Tempeln der Dekadenz und Abzocke in den internationalen Metropolen der Welt. Imogen Edwards-Jones nimmt den Leser 24 Stunden mit in diesen Mikrokosmos. Drogen, Karrieren, Klatsch und Intrigen liegen in diesem Buch so nah beieinander wie im wirklichen Leben und jedem guten Hotel.

hotelfach.de-Rezension:
Nachdem mich in den letzten paar Wochen schon ein paar Leute auf dieses Buch aufmerksam gemacht haben, ist es jetzt endlich Buch des Monats. Natürlich hatte ich es schon nach dem ersten Tip gelesen und kann bestätigen: Jeder, der im Hotel arbeitet, sollte es lesen und wird Situationen wiedererkennen. 30 Jahre Berufserfahrung wurden in 24 Stunden gepresst – witzig und unterhaltsam. – Alex


Hotel Babylon (englisch)

Something strange occurs to guests as soon as they check in. Even if in real life they are perfectly well-mannered, decent people with proper balanced relationships, as soon as they spin through the revolving hotel doors the normal rules of behaviour no longer seem to apply.‘ All of the following is true. Only the names have been changed to protect the guilty. All the anecdotes, the stories, the characters, the situations, the highs, the lows, the scams, the drugs, the misery, the love, the death and the insanity are exactly as was told by Anonymous – someone who has spent his whole career working in hotels at the heart of London’s luxury hotel industry. However, for legal reasons, the stories now take place in a fictitious hotel known as Hotel Babylon. More than a decade is compressed into a day. Everything else is as it should be. The rich spend money, the hotel makes money and the chambermaids still fight the bellboys over a two-pound coin. It’s just another twenty-four hours in an expensive London hotel.

hotelfach.de-Rezension:
Wer es lieber im Original mag, nimmt die englische Version. An meiner Meinung hat sich aber nichts geändert: Jeder, der im Hotel arbeitet, sollte dieses Buch lesen und wird alltägliche und skurile Situationen wiedererkennen. 30 Jahre Berufserfahrung wurden in 24 Stunden gepresst – witzig und unterhaltsam. – Alex



Das Zimmermädchen

Man stelle sich das Wörtchen „putzmunter“ einmal bildlich vor, zum Beispiel als Mensch. Ein fleißiges Zimmermädchen, aufgeweckt und erlebnishungrig, ein bisschen naiv vielleicht, aber was heißt das schon mit 19 Jahren auf dem „ersten alleinigen Ausflug in die Welt“? Et voilà: Carla. Für eine Saison und ein besseres Taschengeld arbeitet sie als Zimmermädchen auf der Frieseninsel Langeoog. Es ist die Zeit, als man noch Fräulein sagte. Wir sind in Deutschlands Norden, wo man mit spitzen Mündern spricht. Eine wie Silke Sörensen, die „wie aus einem alten Gemälde gefallen“ der Friesenpension „Zum Deichgrafen“ vorsteht, duldet keine Schlamperei.
Aber Carla ist tadellos. Was bei ihren Kolleginnen natürlich nicht so gut ankommt. Und auch die strenge Chefin wird immer unerbittlicher, je gründlicher Carla putzt und wienert. Nichts Ungewöhnliches also. Eigentlich ist an und in der Pension, dieser „glücksgespaltenen Fräuleinsammlung“, gar nichts ungewöhnlich, es ist das Grab jeder Jugend. Backfisch-Tristesse. Stöckelschuhe mit Riemchen, Maiglöckchenduft, Vanilletabakstengel. Da kommt es ganz recht, dass eine Gruppe von Ärzten einzieht, die sich zum jährlichen Kongress auf der Insel treffen.

hotelfach.de-Rezension:
Empfehlenswert – HofaHH


The Grand Babylon Hotel (englisch)

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist das Londoner Hotel „Grand Babylon“, dem besten Hotel Europas, und ein kleiner Anlass führt zu einer Turbulenz nach der anderen. Dem spleenigen amerikanischen Multimillionär Theodore Racksole wird vom berühmten distinguierten Oberkellner Jules sein geliebter Cocktail „Angel Kiss“ verweigert mit dem Hinweis „Dies ist kein amerikanisches Hotel, Sir“.
Als Ihm dann auch noch beim Dinner kein Filetsteak serviert wird, weil Monsieur Rocco, der Küchenchef, nichts zubereitet, das nicht auf der Speisekarte steht, kauft Racksole kurzerhand für 400.000 Pfund das Hotel.
Dann überschlagen sich die Ereignisse: Seine mitgereiste Tochter Nella trifft „zufällig“ im Hotel Ihren Freund Dimmock wieder. Die Wiedersehensfreude währt allerdings nur kurz: am nächsten morgen wird Dimmock tot aufgefunden. Die leicht trottelige Polizei erscheint auf der Bildfläche, allerdings ist die Leiche von selbiger verschwunden. Kaum ist Scotland Yard aus dem Haus, findet Racksole die Leiche wieder – Rocco, nun mal ein Praktiker, wird dabei überrascht, wie er den Toten einbalsamiert, um den Verwesungsgeruch zu verhindern. Doch bevor dieser dingfest gemacht werden kann, entkommt er und nimmt gleich Miss Spencer, die Empfangsdame mit. Auch Jules verlässt das Etablissement, allerdings ist sein Abgang unfreiwillig.
In diesem Tempo geht es munter weiter und es ist noch ein langer Weg bis zum Happy End, der hier nicht verraten werden soll.

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Quite a story!
Arnold Bennett is an author I admire and was glad to find a source to be able to read this book in my Kindle. A little wordy but filled with much elaborate description of the surroundings of the novel. Of course, the good guys were too good and the bad guys were too evil! I enjoyed it very much.


Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten

Montags keine Meeresfrüchte! Das ist noch eine der harmloseren Gefahren, auf die Anthony Bourdain in seinen gnadenlosen, abgründig witzigen Memoiren hinweist. Von der Strandkneipe bis zum Nobelrestaurant hat er alles durchlebt, was diese wahrhaft heiße Szene zu bieten hat. Ein unvergesslicher Blick hinter die Küchentür und eine abenteuerliche Reise in die dunklen Gefilde der kulinarischen Welt.

hotelfach.de-Rezension:
Das erste Buch vom großartigen Anthony Bourdain. Schonungslos nimmt er den Leser mit auf die Stationen und Erfahrungen seiner Karriere als Küchenchef und offenbart so manches, was der Gast nicht wissen sollte (oder vielleicht wollte). – Alex


Ein Küchenchef reist um die Welt: Auf der Jagd nach dem vollkommenen Genuss

Ein Jahr lang hat sich Anthony Bourdain in seiner Küche, dem Ort seines leidenschaftlichen Wirkens, nicht blicken lassen. Statt in den eigenen Töpfen zu rühren, hat er in fremde geschaut, statt zu kochen, hat er sich bekochen lassen – auf einer kulinarischen Reise, die ihn fast um die ganze Welt führte und die zu einer phantastischen Odyssee geriet …

hotelfach.de-Rezension:
Leider ist Anthony Bourdain inzwischen verstorben. Was uns bleibt, ist die Erinnerung an einen großartigen Mann, der stets auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen war und uns daran teilhaben ließ. Nebenbei gelang es ihm, die Menschen, die dies schaffen, symphatisch zu porträtieren. – Alex


Suppenkueche Inc.

Zwei allem Anschein nach verrückte Bayern beschließen, in San Francisco ein deutsches Restaurant zu eröffnen. Ohne die geringste Ahnung vom Geschäft brechen sie auf. Es scheint kaum möglich, dass das Projekt realisiert werden kann angesichts der zahlreichen Proteste gegen die Lizenzvergabe in der Nachbarschaft, der hohen Ausgaben und der Bürokratie, die sie in Deutschland zurückgelassen glaubten. Dennoch finden sie erste Kontakte, mieten Ecke Hayes und Laguna Street eine Ruine in direkter Nachbarschaft zu einem schwarzen Armenviertel, renovieren und dekorieren sie, inklusive Herrgottswinkel, und eröffnen schließlich das Lokal ‚Suppenküche‘, das entgegen allen Prognosen bald zu einem der erfolgreichsten Lokale der Stadt wird.
Die vielen Hürden und Stolpersteine, mit denen sich die Protagonisten konfrontiert sehen, beschreibt Thomas Klausmann mit Ironie und saloppem Ton.
Situationskomik und eingestreute Rezepte würzen den Roman ‚Suppenkueche Inc.‘, der zugleich von einer Reise durch die amerikanische Kultur, einer intensiven Liebe und von der Suche nach Heimat erzählt, die nur mit dem Essen, das Leib und Seele zusammenhält, gelingen kann.

amazon.de-Rezension:
Zu wahr um einfach nur gut zu sein
Die unglaublichsten Geschichten sind meistens die, die so abgedreht sind dass man sich sie haette gar nicht ausdenken koennen, und die vom Leben selber geschrieben sind.

So ist es auch mit der „Suppenkueche“. Das Tolle an der Geschichte ist: Sie ist nicht immer schoen, sie ist nicht immer lustig, manchmal ist sie wiederlich – aber sie ist wahr, und gerade deshalb so faszinierend. So schraege Typen wie sie Thomas Klausemann beschreibt, so unglaubliche Erlebnisse und so unglaublich witzige Situationen kommen (nur) im richtigen Leben vor. Ich habe das Buch verschlungen wie die Amerikaner den Pfaelzer Saumagen und teilweise Traenen gelacht.

Dass Thomas so schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist, keinen Versuch macht sich fuer peinliche oder allzumenschliche Verhaltensweisen zu entschuldigen und das Ganze in einen knochentrockenen pfaelzer Humor verpackt, setzt dem Ganzen die wohlverdiente Krone auf. Die „Suppenkueche“ ist einfach klasse und wer das Leben und die Menschen mag und sich fuer unglaubliche aber wahre Geschichten interessiert, der muss „Suppenkueche Inc“ einfach gelesen haben.


Lochars Geschichten und Erzählungen aus der Gastronomie: Mit fachlichen Ratschlägen und modernen Umgangsformen von A – Z

Spannende und unterhaltsame Geschichten um und aus der Gastronomie. Immer aktuell: Benimmregeln von A-Z.

hotelfach.de-Rezension:
Es ist einfach witzig und schön geschrieben und hinter jeder witzigen Geschichte verbirgt sich fachliches Wissen und fachlicher Humor. – Kerstin

amazon.de-Rezension:
Super Buch für die Gastronomie. Fachlich perfekt.
Dieses Buch von U. Lochar, meiner Meinung nach der beste Fachlehrer im Bereich Restauration Deutschlands, hat mir sehr bei meiner Abschlussprüfung zum Restaurantfachmann geholfen. Ich Selber hatte die Ehre von ihm im Bereich Spirituosen unterrichtet zu werden. Genialer Typ.


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