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Hotelwechsel

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(@hofa-cati)
Beiträge: 3
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Themenstarter
 

Nein, ich habe es nicht mehr nur vor und will euch mit Fragen löchern, ich will von Meinem berichten (naja gut, ein, zwei kleine Fragen hab ich auch..).

Ich war so glücklich, ohne viel dafür tun zu müssen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, doch ich hätte genauer hinschauen sollen.
Alles klang sehr gut, doch zufrieden bin ich von Anfang an nicht gewesen.
Viele Kleinigkeiten wie 8 Stunden im Vertrag, 10 im Dienstplan und bis zu 13 tatsächlichen (habe mal meinen Durchschnitt ausgerechnet: 11,7 Stunden/Tag, von denen mir wirklich nur 8 bezahlt werden - Überstunden werden nicht abgegolten/ausbezahlt) bishin zu für mich viel schwerwiegenderen Problemen, wie Neid und Mobbing (bin die erste EU-Hofa und einige können damit nicht umgehen..) hab ich mir nun viele Wochen angetan, nun reichts.
Naja, ehrlich gesagt hab ich mich wieder nirgends beworben, sondern wurde von einem Lehrer angesprochen, aber wie auch immer, ab dem 1.8. werde ich meine Ausbildung nun in einem anderen Hotel fortsetzen.

Ich habe hier schon viel von zweifelnden Azubis gelesen und auch mir fällt das Ganze so gar nciht leicht, aber es ist das Beste. Unzufrieden, unglücklich, leidend muss doch wirklich niemand in seiner Ausbildung sein, oder?
Ich hab schon Bedenken, dass ich später mal auf meinen Wechsel angesprochen werde, aber ich kann es ja gut begründen (wir haben zB. auch keine Verwaltungsabteilung, die der Azubi durchlaufen hätte - als HoFa mit Hotelmanagement äußerst ungünstig..).

Auch habe ich noch nicht gekündigt, aber so langsam kann ich es nicht mehr für mich behalten. Das Schlimmste wär wahrscheinlich, wenn der Chef der Letzte ist, ders erfährt, aber es ist doch noch sooo lange hin, bis zu meinem letzten Tag.
Da ich ab dem 9.7. auf Berufsschule bin, müsste ich nur die Tage vom 30.6. bis zum 9. "durchstehen" und dann sind da ja auch noch meine Urlaubstage...Guttage hab ich auch noch und eben Überstunden, aber die schreibt da keiner auf. Seufz, ich weiß echt noch nicht, wie ich dem Chef gegenübertreten soll und was ich sagen/verlangen soll.
Mein Lehrer hat gemeint, wenn er mir nicht gibt, was ich verdiene, soll ich mit dem Anwalt drohen, denn er hätte keine Chance. Mein Papa hingegen meint, ich solle mich glücklich schätzen, dass ich nun in ein so tolles Hotel gehe und nicht auf die "paar" Überstunden bestehen - was denn nun??

Ich wär froh, wenn ich mich endlich auf die Wohnungssuche konzentrieren könnte (Stuttgart...uff) und mir nicht mehr Tag und Nacht über Termin und Inhalt des Gesprächs den Kopf zerbrechen müsste...

Könnt ihr mir nen Tipp geben?
Danke, danke, danke - Cati

 
Veröffentlicht : 10/06/2007 9:18 p.m.
(@sanny19)
Beiträge: 332
Reputable Member
 

Ich würd das auf ruhige Art und Weise mit deinem Chef klären, ansonsten würd ich mal zum Betriebsrat gehn, denn das Verhalten und so weiter ist schon unterste Schublade.

 
Veröffentlicht : 16/06/2007 9:45 p.m.
BenTheMan
(@bentheman)
Beiträge: 1906
Noble Member
 

Zwei Punkte fallen mir auf:

- Wieder mal fällt das Wort Mobbing. Wie schon in anderen Posts erwähnt, sollte man damit vorsichtig umgehen, denn oftmals wird das Wort viel zu schnell benutzt.

- Wenn du am 01.08. schon im neuen Hotel anfängst, dann musst du schon langsam mal kündigen, da du ja auch eine Kündigungsfrist hast, die du einhalten musst.

Ein Hotel ohne Concierge ist wie eine Kirche ohne Pfarrer

"Die Goldenen Schlüssel" -- "Union Internationale des clefs d'or"

Meine Bilder auf flickr.com

 
Veröffentlicht : 19/06/2007 3:58 a.m.



capo
 capo
(@capo)
Beiträge: 179
Estimable Member
 

Es gibt Vor- und Nachteile an einem Hotel in dem du Arbeitest bis zum Umfallen. Meistens ist es ja so das du dort lernst was der Beruf mit sich bringt und weisst worum es im Leben geht. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen doof aber in meinem ersten Lehrjahr damals habe ich aehnliches durchgestanden ohne murren, ob das so richtig ist sei dahin gestellt. Ich weiss nur das mir diese Zeit schon einiges gezeigt hat was die anderen Kellner bzw angehenden Hotelfachleute meistens nicht wissen.
Ohne Fleiß kein Preis und schon gar nicht Erfolg oder aehnliches. Auch wenn es nur die Ausbildung ist so kenne ich einige Leute fuer die die Ausbildung "scheisse" war sie aber dennoch sehr gute Kräfte geworden sind ( wenn nicht sogar besser als andere mit bessere Verhältnissen )
Zu deinem derzeitigen Fall, ich habe auch den Betrieb aus diesen Gründen gewechselt und habe einen sehr guten erwischt. Korrekte Arbeitszeiten, bezahlte Überstunden, Gratifikationen, etc. Dennoch wollte ich die schwere Zeit nicht missen.

Lange Rede kurzer Sinn, jeder ist seines Glückes Schmied.

 
Veröffentlicht : 19/06/2007 4:08 a.m.
(@bolle-911-919)
Beiträge: 68
Trusted Member
 

Alles klang sehr gut, doch zufrieden bin ich von Anfang an nicht gewesen.
Viele Kleinigkeiten wie 8 Stunden im Vertrag, 10 im Dienstplan und bis zu 13 tatsächlichen (habe mal meinen Durchschnitt ausgerechnet: 11,7 Stunden/Tag, von denen mir wirklich nur 8 bezahlt werden - Überstunden werden nicht abgegolten/ausbezahlt) bishin zu für mich viel schwerwiegenderen Problemen, wie Neid und Mobbing (bin die erste EU-Hofa und einige können damit nicht umgehen..) hab ich mir nun viele Wochen angetan, nun reichts.

Hallo Hofa- Cati,

ich denke Du hast nicht verstanden, was es heißt in der Gastronomie bzw. Hotellerie zu arbeiten. Überstunden, harte Tage und Worte gehören einfach zu dem Job und der Ausbildung. Ich denke, Du hättest lieber gleich den Berufszweig wechseln sollen, denn diese Eigenschaften, die Du als so grausam empfindest werden Dich in der Gastronomie immer begleiten. Sicher gibt es auch andere Betriebe, aber eher selten. Es ist ein hartes, aber auch ein sehr schönes Geschäft. Man muss seine Kollegen erstmal mit eigener Leistung überzeugen, dass man akzeptiert werden will und schon ändert sich der Ton. Du hättstet vielleicht mal mit deinem Chef über die Überstundenvergütung sprechen können, denn einfach den Betrieb wechseln wenns für Dich nicht läuft, ist keine Lösung.
Wie kannst Du als Azubine eigentlich einschätzen, ob der Betrieb Dich im Bereich Verwaltung ausbilden kann, ohne jeglichen Einblick zu haben. Es gibt Mittel und Wege, z.B. die Ausbildungskooperation, um diesen Ausbildungsabschnitt zu vermitteln.

Übrigens ist dein Vater ein kluger Mann.

Ich wünsche Dir, dass Du nicht vom Regen in die Fraufe kommst. 🙂

Mfg ... Bolle

Ich schlief und träumte, das Leben wäre Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich arbeitete - und siehe die Pflicht war Freude.
Nicht immer, doch immer öfter!

 
Veröffentlicht : 19/06/2007 11:30 a.m.
(@sarahhofa)
Beiträge: 45
Eminent Member
 

hallo, ich habe selbst nach 2 jahren den betrieb gewechselt. hatte zwar geregelte arbeitszeiten, keine überstd, aber ich bin dort einfach nicht zurechtgekommen. in meinem jetzigen betrieb, habe ich auch einen durchschnitt von 11 std am tag kaum pausen, aber trotzdem bin ich froh den wechsel gemacht zu haben. das ist nunmal unser beruf. und wenn man spass an der arbeit hat und ein nettes team um sich rum hat, finde ich es gar nicht schlimm länger zu arbeiten. ich hab damals nicht in dem anderen betrieb gekündigt. ich habe nur gesagt dass ich das gefühl habe da nicht weiterzukommen und ich gern wechseln möchte. dann wird der vertrag nur umgeschrieben. es werden dich auf jedenfall andere (spätere Betriebe) auf den wechsel ansprechen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es beeindruckt, weil man flexibel ist und sich auch etwas zutraut. Und die Urlaubstage muss dir dein betrieb auszahlen, da kommt er nicht drum rum. zu den überstd, die hättest du dir aufschreiben müssen, wenns der betrieb nicht tut.
Gruß

 
Veröffentlicht : 19/06/2007 2:14 p.m.





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