Seit ihr auch der Meinung, dass ihr euch von einem Abteilungsleiter alles gefallen lassen müsst? Sei es zu Beispiel das ihr einer Sache beschuldigt werdet, für die ihr gar nichts könnt bzw. für die ihr gar nicht verantwortlich seit. Schreibt mir eure Meinung.
Am Anfang der Lehre war es bei mir ganz schlimm mit Mobbing... Ich habe mir das auch gefallen gelassen bis zu einer gewissen Zeit. Naja, jetzt habe ich mich durchgesetzt und die freuen sich wenn ich dann wieder bei denen in der Abteilung arbeite. Ich habe mir Resepekt durch meine Arbeitsweise verschafft.
Ansonsten muss man das irgendwie abschätzen wie weit man sich wehren kann. Werden die anderen denn auch so behandelt?
Hy,
ich finde man sollte immer abwägen, natürlich muss man sich als Azubi nicht alles gefallen lassen.
Wenn dir aber dein Vorgesetzter eine Anweisung erteilt, egal wie blöd die ist, dann hast du diese erst einmal zu befolgen, da gibt es kein "aber" oder "wieso ich?" usw. man sollte lernen das zu schlucken.
Sobald das ganze aber total abwegig wird wie z.B. "Putz den Küchenboden mit der Zahnbürste!" oder wenn einer auf die Idee kommt dich zu beleidigen usw. kannst du natürlich einspruch erheben.
Falls das bei dir schon an "mobbing" grenzt, solltest du mal mit dem Direktor reden und Ihm die Sache schildern!
Was ich aber zum Beispiel nicht leiden kann, sind ewige Diskussionen mit irgendeinem Azubi ala "Das waren doch die anderen,wieso soll ich das jetzt wegmachen??"etc.Mit so einer Einstellung kommt man im Beruf und im Leben nicht weiter.
So meine meinung dazu... 😉
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
-Hemingway
So sehe ich das auch. Ich bin davon überzeugt, vielleicht weil es bei mir geklappt hat, das wenn man seine Arbeit gut, vernünftig und zuverlässig macht solche "Strafarbeiten", Sprüche o.ä. nachlassen. Bei mir gab es niemanden bei dem ich mich ausheulen konnte, da alle Vorgesetzten beteiligt waren...da blieb nur " Augen zu und durch!"
Mobbing,.... man sollte vorsichtig sein, mit diesem Wort
Es gibt keine einheitliche Definition für das
Phänomen Mobbing. Seit der ersten wissenschaftlichen
Beschäftigung mit dem Thema vor
ca. 10 Jahren haben sich immer mehr Fachleute
und Medien mit Mobbing befasst, was
unter den Experten zu einer Differenzierung der
Betrachtungsweisen geführt hat und dazu, dass
das Wort in der Alltagssprache fast zu einem
Synonym für “schlecht behandeln” geworden
ist. Laut Mobbingbericht der Bundesregierung
(2002) ist mit Mobbing gemeint, “dass eine
Person am Arbeitsplatz häufig und über einen
längeren Zeitraum schikaniert, drangsaliert
oder benachteiligt und ausgegrenzt wird”. Die
Sichtweise systemischer Organisationsberater
schließt mit ein, dass die negativen Handlungen
systematisch und zielgerichtet betrieben
werden und dass über den oder die Angegriffene
tiefer liegende betriebliche Probleme ausgetragen
werden.
Meine Erfahrung ist so, das man nur dann "schlecht behandelt wird", wenn man dem Chef auf den Keks geht. Es gibt Leute die immer das letzt Wort haben wollen,.... das ist manchmal sehr anstrengend. Wenn ich einen Auftrag erteile, dann möchte ich kein "Aber...." hören sondern ein "Ja" oder ein "Nein" mehr nicht.
Wenn so etwas öfter ist, das ich ein "Aber..." höre, natürlich bin ich dann irgendwann nicht mehr so nett.
Kleiner Tipp, versucht alle erst mal einen Top Job zu machen ohne viele Komplikationen, und wenn ihr dann auf dauer noch so behandelt werde, ....
Nun ja, was ich sagen wollte ist einfach, lest erst mal nach was Mobbing ist, bevor ihr eine solche behauptung aufstellt.
Gruß
Lothy
Merkwürdige Feststellung: Als ich klein war, war 2000 noch Science-Fiction. Jetzt ist es letztes Jahr - ich muss erwachsen geworden sein.
(39,90 - Frederic Beigbeder)
Hey Lothy,
Ich habe ganz bewusst FALLS, "..." und GRENZT eingebracht, mir ist durchaus klar was mobbing sein kann und was nicht.
Ansonsten gebe ich dir recht,...es gibt nix schlimmeres als Azubi`s die nur "Aber",Wieso ich" usw. kennen, da kann man sich dann doch schon mal im Ton vergreifen und etwas hart wirken, dass kenn ich auch... 😉
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
-Hemingway
Ich denke auch, dass man imme abwägen muss und den angeblichen "Mobber" einschätzen könne muss, um schlagfertig handeln zu können. Alles gefallen lassen, ist doch das Amen in der Kirche. Nee ich lass mir schon lange nicht mehr alles gefallen. Allerdings muss man gerade als Azubi vorsichtig sein, da kann schnell mal was zurück kommen. Aber unfair behandeln lassen, muss sich keiner - immer kräftig zurück bombardieren, auch wenn es nicht sofort ist, aber man sieht sich imemr zwei mal im Leben... 😉
Schenke jedem Tag ein Lächeln und er wird dich glücklich machen.
Erstmal Phil, ich habe es nicht speziell an dich geschrieben, auch wenn es gerade so wirkt,
ich habe nur das Wort Mobbing gelesen und mir war wichtig, das jeder der diesem Thema folgt, auch wirklich nachschlagen kann, worum es sich wirklich handelt, damit wir hier das wirkliche Mobbing ansprechen können und nicht mit der Umgangssprache....
Und Strolli, ich finde diese Einstellung bescheuert. Zurückbombardieren ist doch sinnlos. Macht was ihr Machen sollt, und gut ist. Alle sagen noch "Lehrzeit ist keine Herrenzeit" aber wer das sagt sollte es auch so leben, und nicht andauern "iihh nein also das mach ich net!". Wer in der Lehrzeit jeden scheiß gemacht hat, wird man später auch erkennen. Im gegensatz zu denen die sich immer gedrückt haben. Die einen sind eben Teamfähig, und wissen mit arbeit umzugehen, die anderen denke sie wären eben so.....
Ist meine Meinung, habe schon mit einigen Azubis gearbeitet und muß sagen, das der Durchschnitt immer anstrengender und nervender wird. Es gibt immer weniger Leute die für die Gastronomie geeignet sind. Nichts gegen Leute mit Abitur, aber viele machen die Arbeit unnötig kompliziert. Theoretiker sind in gewissen sparten ja okay, aber nicht im Operativen.
Ich mußte eine böse Diskussion mit einer Kollegin und vor allem Freundin führen, weil sie da einen Schritt zu weit ging. Es tat mir ja selbst leid, (weil ich sie sehr gerne hab) aber es gibt grenzen. Wenn es heißt "ein glas ist nicht ordentlich poliert, Restaurant ausdecken neue Tischdecken und neu eindecken mit richtig Poliertem Besteck und Gläsern", dann ist das eine Anweisung wo man nicht zu meckern hat, sondern es zu machen hat.
Wie meint ihr ist die Reaktion wenn man es dann wirklich macht. Positiv oder Negativ? im verhältnis zu dem wenn man es nicht macht. Wenn ich Chef bin, und meine Crew das einmal gemacht hat, brauche ich die Gläser danach nie wieder so genau zu kontrollieren, UND weiß, das die Leute die da mitgemacht haben, pinibler auf alle anderen Azubis aufpassen, somit auch führungskraft entwickeln.
Bei einem Mensch der sich wehrt weiß ich, "der ist es net wert"....
Gruß Lothy
edit:
P.S. : Mobber? es gibt keine Einzelperson die "der Mobber" ist. Genau da ist ja schon der Punkt. Einer alleine kann nicht mobben, da nennt es sich vielleicht Unsympathie... genau dadurch entstand die "Umgangssprache".
Auch bei Aktionen wie Putz den Küchenboden mit einer Zahnbürste. Hat das schon mal irgendeiner gemacht?!? warscheinlich nicht. Aber was wenn man das machen würde? Der Chef weiß dann "Oh der Herr/die Dame ist mir Loyal" und wird dich dann wieder abkomandieren zu wesentelicheren Aufgaben. Wenn er dich das machen läßt würde ich irgendwann aufhören und wüßte, das er n A..... ist.... 🙂
Man sagt "Wenn man einem Freund 5 Euro gibt, und sieht weder Ihn noch das Geld im gesammten Leben wieder, war es gut investiert". Noch leichter als in der Lehrzeit können wir keine Erfahrung machen. Weder Lebenserfahrung noch Berufserfahrung,.... noch Menschenkenntnis.... über diese Zeit lacht man später!!! Egal wie schlimm es war.
Merkwürdige Feststellung: Als ich klein war, war 2000 noch Science-Fiction. Jetzt ist es letztes Jahr - ich muss erwachsen geworden sein.
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@ Lothy
Ich glaube ich kann dir noch mal verzeihen!
Ansonsten gehe Ich zu 100% konform mit Lothy...hab mit Azubis fast die selben Erfahrungen an der Reze gemacht.
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
-Hemingway
@Lothywien: Mir war auch bewusst was mobbing heißt, da ich mich lange damit beschäftigt habe... Ich wollte nur aus meiner Erfahrung sprechen.
Sorry wenn das falsch rüber gekommen ist!
also bei uns sind die abteilungsleiter ganz bequem zu uns.. manchmal fehlt einfach der respeckt weil sie mehr freunde sind als vorgesetzte... zb... haben nen ziemlich jungen restaurantleiter.. und der geht mit uns inne dico und trinkt immer gut einen ...und der macht irgendeinen schieß vor allen ... und nächsten tag musst du mit dem zusammen arbeiten .. ja toll... also respeckt hab ich da nicht mehr all zu doll, obwohl er restaurantleiter ist ............ 🙄
liebe grüße
Höre niemals auf zu träumen, den in deinem Traum verstecken sich oft die wahren Werte des lebens....
Da muss man dann aufpassen, bei uns ist das fast das selbe.
Wir gehen auch zusammen weg und trinken gern mal einen, sowohl mit Vorgesetzten als auch mit Azubis.
Meine Strategie dagegen:
Vorgesetzte auf der Arbeit IMMER Siezen, auch wenn das DU angeboten wurde.
...damit fahr ich eigentlich immer ziemlich gut.
Der einen rutsch zwar ab und zu ein "Philipp du Arsch!" raus (Muss dazu sagen das wir uns schon lang vor Ihrem Ausbildungsbeginn kannten), aber dann sag ich ihr das wir hier auf der Arbeit sind und dann passt das wieder. 😉
Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
-Hemingway
Halte ich für blödsinn,
Siezen und Duzen trennen nicht Privat von Job, und wenn? dann habt ihr das nicht wirklich im griff.
Speziell in südlichen Ländern ist es kritisch...
Wenn man dir etwas anbietet ist es unhöflich es abzulehnen. Ich habe das auch erst mit der Zeit verstanden. Wenn man dir einen Kaffee anbietet, und du lehnst ab, wirkt das beleidigend "nein, DEIN kaffee mag ich net"....
Wir haben kein großes Geldproblem und einen Kaffee ausgeben, ist wirklich pillepalle. Es macht viel mehr umstände etwas abzulehnen als es einfach anzunehmen.
Mit dem Siezen und Duzen kann man um es zu lernen anwenden, aber dann irgendwann muß man es auch ohne schaffen. Früher wars bei mir die Kochuniform, wenn ich die trug konnte mir mein Chef sagen was ich zu tun hatte, wenn nicht, dann war er genau so ein kleiner Mensch wie ich:-)
Jetzt kann ich es auch ohne trennen. Besonders bei Robinson wird es sonst sehr sehr schwer. Firmenphilosophie besagt:
Es wird geduzt!!! Jeder wird geduzt, Abeilungsleiter, Direktor und Gäste!!!
wers nicht kann oder will, kann gehn... so einfach.
Dort wirst du von Kollegen bedient, und es ist kein Problem. Alles dinge die man lernen sollte (finde ich).
Gruß
Lothy
Merkwürdige Feststellung: Als ich klein war, war 2000 noch Science-Fiction. Jetzt ist es letztes Jahr - ich muss erwachsen geworden sein.
(39,90 - Frederic Beigbeder)
Man sollte sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen und wenn man etwas nicht stimmt, dann sollte man ruhig mit seinem Chef darüber klären.
Habe gerade erst etwas darüber geschrieben und denke das passt auch hier gut rein,....
• Statt nur Partys kann man auch mal Privat bestimmte Themen lernen.
• Bevor man die Ausglernten mit Themen konfrontiert, könnten wir auch erst mal im Buch nachlesen
• Selbstständige Arbeitsweise und dann den richtigen Moment abwarten für Erklärungen
• Wir sind für unsere Zukunft verantwortlich, nicht unsere Vorgesetzten, sprich, nicht immer die Schuld bei anderen suchen.
• Unnötige Diskussionen vermeiden. Insbesondere: Während des Service gibt es keine Diskussion mit den Vorgesetzten, deren Anweisung ist folge zu leisten.
• Die Basics werden gerne mal übersprungen, dennoch fängt unsere Ausbildung beim Tellertragen (im Restaurant) an
• Die Basics muß uns kein Abteilungsleiter beibringen
Bedenkt den Rang eurer Vorgesetzten, und das was diese Leute kosten. Sowas wird gerne mal vergessen. Die Basics, wie Tellertragen Tischen eindecken, welche Gläser werden wofür benutzt, sollte man auch ohne den Abteilungsleiter zu fragen lernen können. Nur wenn ihr schon mit so sinnlosen Themen zu ihm lauft (dann kann ich mir schon denken was da sonst noch für fragen kommen, wenn man diese Basics nicht mal alleine hinkriegt, bzw. mit hilfe eines anderen "Besseren" Azubis), dann kann ich mir schon vorstellen das der Chef genervt ist und entsprechend mit euch umgeht.
Wenn ihr dann noch rumzickt, ist der Ärger natürlich klar, und keiner weiß wo er eigentlich herkommt. Ich möchte hier nicht sagen das Azubis keine Rechte haben, aber wir haben auch Pflichten.
Wir sollten erst wirklich sicher sein, das wir ungerecht behandelt werden. Man ist schnell der Meinung das die umwelt unfair zu einem ist, vielleicht sollte man da erst mit einer neutralen person drüber reden, die einem die andere Perspektive erklären kann.
Gruß
Lothy
Merkwürdige Feststellung: Als ich klein war, war 2000 noch Science-Fiction. Jetzt ist es letztes Jahr - ich muss erwachsen geworden sein.
(39,90 - Frederic Beigbeder)
