Hallo, Zusammen...,
mich beschäftigt eine komplizierte Situation.Und zwar, ich habe im September dieses Jahres den Betrieb und die Berufsschule gewechselt, von Wtal nach Essen.Nun, habe ich ende Februar meine Zwischenprüfung und weiss ehrlich nicht, wie die hier in Essen verlaufen soll.
In Essen, haben die seid dem ersten Lehrjahr nur 5Fächer. Kein Gastorientierung, sprich, kein Kochen, kein Servicekunde, keine spezifischen Sachen aus dem HSK..In Wtal hatte ich neun Fächer, und ganz stark wurde auf das Fach Gastorientierung geachtet. Kochen, v.a. für die Zwischenprüfung wurde uns immer gesagt sei sehr wichtig, da mit sicherheit eine Eierspeise oder so dran kommen würde.Servicekunden, käme auch dran und Themen aus dem HSK auch.Dies alles waren u.a. Bestandteile des 1.Lehrjahres.
Zurück nach Essen, die hatten kein Thema davon.Nun im 2ten Lehrjahr, wieder nur 5 Fächer, wie Mathe, Sowi, Wiwi, Reli und P.E. so, und jetzt erklär mir mal einer, wie das klappen soll.
Muss sich die IHK Essen, danach richten was in der Schule unterricht wurden ist, heiss, sie dürfen kein kochen verlangen, kein Weinservice, etc.?Themen aus dem HSK Bereich, abfragen, wie Unterschiede zwischen Schurwolle, Leinen etc. (die meiner Meinung nach oft in einer Zwischenprüfung vorkommen, zumindest hier in NRW, was man so von den anderen hört)
Oder, richtet sich die IHK Essen nach dem Ausbildungsrahmenplan, an die Sachen die man bis Dato erlent haben sollte, laut Betrieb.
Also, mir ist da so einiges unschlüssig.Was machen die Schüler, die in ihrem Betrieb, leider Gottes, viel.auch wegen Mangel an Mitarbeiter nur im Service waren, nicht in der Küche und im HSK, und dann den Theoretischen teil der Schule auch nicht bekommen.?!
Wie soll eine Zwischenprüfung ablaufen, wenn das wichtigste nicht unterrichtet wird.
Dann noch, ich habe gehört, das man jetzt auch durch die Zwischenprüfung fallen kann und somit dann das 2te Lehrjahr wiederholen muss, stimmt das?
So, jetzt habe ich mir mal so ein wenig vom Leib geschrieben und hoffe, auf eure interessanten MEinungen und Antworten.
Vielen Dank
Ich würde mich mal an der Berufsschule selber erkundigen und fragen, wie es sein kann, dass man auf einer Berufsschule viel mehr Fächer hat, als auf der anderen und was Bestandteil der Zwischenprüfung sein kann.
Ich finde es ganz schön heftig, dass es solche Unterschiede gibt. Da kannst Du ja eigentlich froh sein, dass Du im ersten Lehrjahr wenigstens grundlegenden Dinge durchgenommen hast...
Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... 😀
Ja, da kann ich wirklich von Glück reden. Trotzdem finde ich das unmöglich. Ich hatte da am ersten Tag schon meine Lehrerin drauf angesprochen bzw. Sie hatte mein Zeugnis gesehen und gemeint, warum ich den so viele Fächer gehabt hätte, das die Fächer doch nicht relevant wären..Echt ulkig.
Naja, jetzt muss ich mal schauen, was Prüfungsrelevant wird, hier in Essen.Die Bestandteile der Zwischenprüfung in Wtal, die weiss ich schon, eine Eierspeise zubereiten, Frühstücksplanung, Tische aufzeichnen, Buffet zeichnen und zusammen stellen, und halt schriftliche Aufgaben lösen..aber ich bin mal gespannt was die von denen hier erwarten.
Würde mich jetzt aber auch brennend interessieren...
Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... 😀
Hey leute, hab eure diskussion leider erst heute durch zufall gelesen.
Die Unterschiede sind ja echt extrem. also ich kann mich erinnern, dass wir in der zwischenprüfung einen aufgabenzettel bekamen und bestandteile bei mir waren damals: zubereiten einer einfachen speise( in meinem fall war das ein räucherfischteller) komplett ausgarniert und schön präsentiert versteht sich und zum anderen mussten wir der speise entsprechend den tisch für eine person eindecken, uns dann einen prüfer aussuchen, den da hinsetzen und auch mit getränken usw. versorgen. Bevor wir in die küche durften, mussten wir nen arbeitsablaufplan mit rezept und so schreiben( da haben wir nen vordruck für gekriegt); die sachen die man zur verfügung hat, werden auf einem warenkorb in den raum geschoben. das war das einzige, was schriftlich war.hinterher wird dem prüfer dann das gericht vorgesetzt und er muss dann verschiedene dinge benoten:
-Vobereiten des Arbeitsplatzes; Rezeptur fachlich richtig
-Ausführung der Arbeiten laut Prüfungsaufgabe möglich; richtige Reihenfolge der Arbeitsschritte/Kontrolle
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Das war der Arbeitsablaufplan, also alles schriftliche
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dann
-Vorbereiten des Arbeitsplatzes
-Einsatz von Maschinen,Geräten,Hilfsmittel/ Richtige Arbeitstechnik
- Wirtschaftlichkeit, Umweltbewusstsein, Hygienegrundsätze
-Anrichteweise, Aussehen, Geschmack
-Fachgerechte Präsentation (Restaurant/Serviceregeln)
-Gastorientierter Service
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Danach muss der Prüfer sich entscheiden ob er dich für verkaufsfähig hält oder nicht. ich weiß nicht mehr wieviele punkte man da im durchschnitt für "ja" haben musste
gruß
Der Gast ist nur solange König, wie er sich auch so benimmt!!
Ich habe leider nur Zwei Arme, hätte ich drei, wäre ich im Zirkus!!
Oh ha...das hört sich na ne menge lernen an, und da mach ich mir echt sorgen, we dies bei uns geschehen soll, wenn wir noch nie Gastorientierung hatten und Servicekunde, ok.im Betrieb macht man sowas, aber ich sage immer im Hotel ist es "Learning by doing", ob da mal jemand einen etwas erklärt, das kommt selten vor.Einfach immer ins kalte Wasser...So lief das bei uns und Berufsschule, kann ich ja in dem Punkt knicken.
Mal abwarten.
Danke für eure Antworten
keine sorge, das waren ja nur die kriterien, nach denen die benoten.
im großen und ganzen musst du vorher nur die zutaten aufschreiben und dann nen text, wie du das gericht zubreiten willst und mit dem prüfer gehst du einfach um, als wäre er ein ganz normaler gast. heißt: setz ihn an einen tisch, frag ihn nach getränk(bzw. besser ist, du sagst ihm erst, was es zu essen gibt, damit er sich danach für ein getränk entscheiden kann),vielleicht müsstest du nen wein empfehlen oder so...
dann kommt nur noch die aufgabe in der küche und danach das servieren.
und was ich auch noch sagen wollte, dass du durch die zp fallen kannst, stimmt nicht und sie fließt auch nicht in die note der abschlussprüfung ein.
das ist nur in einigen anderen berufen so, glaub ich.ich hatte jedenfalls dieses jahr zp und mir ist auch nichts passiert, ich glaub nicht, dass sich das so schnell ändert und wenn doch, dann wüsste ich das. also mach dir keine sorgen. 🙂
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