Hallo ihr lieben,
ich habe mir schon wirklich alle Threads zum Thema Hofa durchgelesen, sowie auch die Interviews mit den Direktoren und möchte nun aber doch meinen "eigenen" Thread aufmachen um noch ein paar Antworten zu bekommen (wenn ich welche bekomme 😆 ).
Also zu meiner Situation: ich habe kein Abi, aber einen recht guten Realschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung zur Hotelfachfrau. Seit einem Jahr arbeite ich nun fest in der Reservierungsabteilung des Hotels, in dem ich auch gelernt habe. Nun überlege ich, ob ich nächstes Jahr im August an der HoFa in Hamburg meinen Betriebswirt machen soll. Ich würde es schon sehr gerne, habe aber auch Bedenken-> 2 Jahre wieder aus dem Beruf raus sein, kein Geld verdienen, Schulden machen.
Ich würde mich einfach freuen, wenn Ihre eure Sichtweise schildern würdet, vor allem, wenn ihr vielleicht selbst auf einer HoFa wart (muss ja nicht die in HH gewesen sein). Wie schätzt ihr danach eure Möglichkeiten ein überhaupt erstmal wieder rein zu kommen, wenn ihr 2 Jahre aus dem Job raus seit? Ich merke jetzt schon, dass es schwierig wird aus der "Reservierungsschiene" rauszukommen- ich bewerbe mich für den Empfang und bekomme Absagen, da keine Berufserfahrung vorhanden ist.
Dem Thema Fernstudium gegenüber bin ich nicht so aufgeschlossen, da ich glaube ich würde Probleme haben mich selbst zu motivieren..Aber für Gegenargumente bin ich jederzeit offen 😀
Über eure Anregungen und Anworten freue ich mich jetzt schon.
Liebe Grüße aus FFM
Carolin
Hilfe, wann hört das endlich alles auf??;-)
Wie es nach der Schule sein wird, kann ich dir leider nicht sagen, ich fange diesen Herbst in Heidelberg an.
Ich selber habe mich dazu entschlossen, da ich (noch?) von einem eigenen kleinen Hotel träume. Und da halte ich eine Hotelfachschule für total sinnvoll, man muss dann einfach selber wissen, von was die anderen sprechen. Gerade am Anfang wird einem das Geld fehlen, sich einen Kaufmann mit ins Boot zu holen.
Und auch wenn du kein eigenes Hotel aufmachen willst, so kannst du mit deinem Betriebswirt deine Position im Hotel bestimmt verbessern. Oder gewisse Positionen wirst du ohne vielleicht gar nicht bekommen.
Ein Meister hat mir mal seine Motivation erklärt: Man sollte immer den höchstmöglichen Abschluss anstreben.
Was du aus deinem Abschluss dann machst, liegt natürlich an dir, er ist kein Freibrief ins Management, aber das wird dir wohl eh klar sein 😉
Klar, die Frage nach dem lieben Geld ist bestimmt auch ein Kriterium, das man nicht außer Acht lassen sollte. Ich persönlich habe bis Schulbeginn dann das Schulgeld zusammen gespart, und für den Lebensunterhalt werde ich nebenher auch noch arbeiten gehen. Von Leuten die schon an der Hotelfachschule sind, habe ich auch entsprechende Rückmeldung gekriegt, dass das machbar ist.
Vielleicht kannst du in deinem jetzigen Betrieb auch gleich mal nen Stein ins Brett schlagen für die Ferien 8)
Und Bafög sollte man sich dann auch individuell mal anschauen. Einen Teil muss man da ja zurückzahlen (die entsprechenden Regelungen gibts alles auf der Bafög-Homepage). Ich habe den Rat erhalten, möglichst diesen Teil dann gleich auf die Seite zu packen, weil manche noch jahrelang ihr Bafög-Darlehen zurückzahlen. Also nur vom "geschenkten" Teil und von dem Zusatzverdienst leben.
Das Problem mit den "zwei Jahren raus aus der Gastronomie" sehe ich nicht so groß, und wenn du nebenher jobst, ist die Gastronomie bestimmt ein super Feld für Nebenjobs... Und: Du bist danach eh was besseres 😆
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Hallo Melanie,
erstmal vielen Dank für deine Antwort!
Also, wenn ich ganz ehrlich sein soll: ich strebe weder ein eigenes Hotel an noch eine GM Position (in nächster Zeit). Über kurz oder lang möchte ich natürlich schon aufsteigen, aber ich finde ich habe noch genug Zeit (bin erst 20) und ich finde es auch wichtig alle "Stufen" irgedwann durchgemacht zu haben: Ausbildung (ok), arbeiten (bis zum Schulanfang 2 Jahre) und dann nochmal so 3-4 Jahre in einer mittleren Position, danach Assistentin und dann vielleicht GM.. Ich möchte auch sehr gerne ins Ausland.
Das der Abschluss kein Freibrief ins Management ist weiß ich udn wie man vielleicht herausliest- das will ich auch garnicht.
Das Gute an der HoFa in Hamburg ist, dass sie staatlich ist- auf der HP schreiben sie ca. 90€ pro Semester für Lehrmittel und dann halt noch die Lebenshaltungskosten. Ich habe auch vor nebenbei weiter zu arbeiten, mind. 400€ Basis (mache ich jetzt schon) oder auch Teilzeit und am liebsten natürlich im Hotel. Ich hab schon nachgefragt: ich würde Meisterbafög bekommen (normales ist zu kompliziert da meine Mutter im Ausland wohnt und ein paar andere Faktoren..) und würde es dann glaube ich auch so machen wie von dir beschrieben, einen gewissen Anspruch erheben und aber versuchen mit dem Teil den man quasi geschenkt bekommt und dem Nebenjob auszukommen damit nachher nicht ganz so viele Schulden bleiben. Was meinst du denn, wie oft du die Woche arbeiten kannst?
Also, ich hab gestern mal bei Hotelcareer geschaut, im Moment sind 141 Jobs am FO zu besetzen..Da würde sich bestimmt was finden..
Ich werde auf alle Fälle im Herbst mal nach Hamburg fahren um mir die Schule anzuschauen..Vielleicht spricht sie mir ja gar nicht zu- oder es ist eben der letzte Schritt in richtung "JA"..
Vielen Dank auf alle Fälle nochmal für deine Antwort!
Liebe Grüße
Hilfe, wann hört das endlich alles auf??;-)
Ich werde mich mehr auf die Ferien als auf während der Woche festlegen. Habe schon in meinem Betrieb versucht, einen Fuß in die Türe für die Sommerferien zu kriegen. so 6 Wochen Service, mit Tip, das ist schon mal ein schönes Startpolster für das zweite Jahr. Vielleicht noch die Weihnachtsferien im Skigebiet, mal sehen. Und wenn nebenher noch Luft ist und Ebbe im Geldbeutel herscht, über irgendwelche Cateringsfirmen und Einmaltage aufbessern. Mal sehen was klappt. Oder bei dawanda was einstellen 😆 Wer weiß, die Not macht dann erfinderisch 😉
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