Ich weiß nicht genau, wie hart die deutschen GM´s so arbeiten in den großen Ketten. Aber ich weiß das Singapore absolut kein Spaziergang ist, da arbeitet ein GM 6-7 Tage die Woche 12 bis 16 Stunden. Famile? die meisten GM´s die ich hier in Asien kenne sind alleinstehend.
God gave us two ears and one mouth, and most people haven't taken the hint.
Disclaimer: Alle meine Posts enthalten meine eigene Meinung.
Ohne den Besserwisser spielen zu wollen (dafür kenne ich mich in der Hotellerie einfach zuwenig aus), aber auch hier lohnt sich ein Blick auf andere Branchen.
Aber ich weiß das Singapore absolut kein Spaziergang ist, da arbeitet ein GM 6-7 Tage die Woche 12 bis 16 Stunden.
Singapur ist ja auch ein riesengroßes Erlebniscamp für Workaholics. In Deutschland arbeitet man durchschnittlich ca. 1400-1500 Stunden pro Jahr, in Korea, Singapur etc. sind es bis zu 1000 Stunden mehr. (Quelle) Ich glaube Korea ist Spitzenreiter. (Quelle, Seite 3)
Singapur hat eine extrem niedrige Geburtenrate, scheinbar bleibt da keine Zeit mehr für die wichtigste "Nebensache" der Welt... 😉
Und die Zeiten, in denen man in deutschen Industriebetrieben mit einer "Leck mich am Arsch, Hauptsache nicht mehr als 40 Stunden pro Woche"-Einstellung nennenswert nach oben gekommen ist, sind schon lange vorbei.
Und da haben wir den Beweis, fuer meine Kommentare, dass die Hotellerie enorm viele Opfer von einem verlangen!
Ich waere ja ab einer bestimmten Position bereit mehr zu arbeiten, aber irgendwann hat alles mal ein Ende. Wenn die Bezahlung stimmt, kann man es ja irgendwie noch in Kauf nehmen, aber wenn nicht, dann sieht man es irgendwann einfach nicht mehr ein!
Ich kann euch nur als Beispiel die AFOM und Reservations Manager in meinem Hotel geben. Die kommen 2-3 Stunden frueher zu ihrer Schicht und gehen 2-3 Stunden spaeter nach Hause, ohne Ueberstunden bezahlt oder angerechnet zu bekommen, weil auch im Vertrag schon steht, dass dies so ist! Ueberstunden werden verlangt und in Frage gestellt!
5 Tage die Woche a' 12-15 Stunden, plus Anfahrt hin und zurueck!
Da braucht man 2 Tage frei, um ueberhaupt den Kopf leer zu kriegen und abzuschalten!
Komm mal einer im Ausland mit Tarifvertrag oder Streiks wegen Ueberstunden, die lachen einen aus! So einen Luxus wie in Deuschland gibt es nirgendwo anders!
Wie schon mehrfach gesagt, der Verdienst in der Hotellerie steht in keinem Verhaeltniss zum Arbeitspensum, das geleistet werden muss!
Disclaimer: Alle meine posts enthalten meine eigene Meinung und representieren nicht zwingend die Standpunkte oder Meinungen von Hotel.
Kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen; in der Gastronomie bzw, Hotellerie wird leider nicht leistungsgerecht bezahlt.
Nur von den Topmanagerpositionen in großen Häusern, z.B. als Hotelmanager, GM, F&B Manager, Salesmanager etc. kann man ganz gut Leben. Diese haben meist neben ihren eigentlichen Fixgehalt gute Benefits (Housing, Relocation, Health Package, Incentives etc.)
Das einzige positive in der Hotellerie ist die Stellensituation, es gibt wirklich sehr viele offene Stellen...und der Bedarf an Fachkräften wird noch stärker ansteigen...speziell im Ausland..
Und by the way....in anderen Industriezweigen wächst das Geld auch nicht auf Bäumen....die guten alten Zeiten sind vorbei:-)
Heutzutage muss jeder hart für sein Geld arbeiten.
Aber wir in der Hotellerie natürlich am härtesten:-)
Naja es ist schon deprimierend...wenn man sich ansieht was so "normale" BWLer als Einstiegsgehälter (!!!) nach ihrem Studium verdienen - oder besser gesagt, was sie sich als Mindestgehalt vorstellen, unter dem sie gar nicht erst arbeiten wollen weil sie sich nämlich ansonsten zu schade dafür sind; da höre ich oft Zahlen wie 60.000!!
Bis wir das mal erreichen - wenn überhaupt - haben wir graue Haare, 2 Bandscheibenvorfälle hinter uns uswusf 😀 🙄
Ich bin schon seit Kind auf von der Hotellerie infiziert und fasziniert, aber ich weiß beim besten Willen nicht ob ich mir das für immer mit ansehe;
man muss im Hotelalltag schon ein echtes Allroundtalent sein - und die Bezahlung ist dafür wirklich madig!
DAS ist 5 Sterne!!!
Ich bestreite nicht, dass die deutsche Hotellerie schlechte Gehälter zahlt. Aber die Unterschiede zu anderen Branchen sind nicht so hoch, wie sie hier immer dargestellt werden. Zumindest gilt dies für Akademiker (bei Hofas kenn ich mich nicht aus).
da höre ich oft Zahlen wie 60.000!!
Bis wir das mal erreichen - wenn überhaupt - haben wir graue Haare, 2 Bandscheibenvorfälle hinter uns uswusf 😀 🙄
60000+ gibt es als Einstieg eigentlich nur im Bankenwesen, im Investmentbanking und in der Unternehmensberatung.
Im I-Banking und im Consulting (McKinsey & Co.) sind die Karrierechancen wirklich klasse, denn logischerweise bleibt es nicht lange beim Einstiegsgehalt von 60000 Euro plus Geschäftswagen.... Aaaaber: Graue Haare kriegt man dort auch! Im I-Banking und in der U-Beratung sind 70-Stundenwochen nichts außergewöhnliches. Sein Zuhause sieht man nicht allzu oft und wenn ein Projekt "bis nächste Woche" fertig sein soll, ja dann muß halt auch mal das Wochenende dran glauben. Das sind Knochenjobs!
Aber "normal" sind solche Karrieren nun wirklich nicht. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: Ich glaube nicht, dass es in diesem Forum viele Leute gibt, für die ein direkter Einstieg in das Investmentbanking auch nur halbwegs in Reichweite ist. Denn dazu braucht man einen Top-Uniabschluß (FH reicht nur in Ausnahmefällen) mit entsprechenden Praktika und (schwierigen) Vertiefungsfächern....
Der "normale" BWLer mag sich während seines Studiums vielleicht einiges einreden, aber der Arbeitsmarkt gibt für "normale" Absolventen nicht viel mehr her als irgendwas zwischen 35 000 und 40 000 zum Einstieg - und ich rede hier von Großunternehmen, die natürlich auch entsprechende Anforderungen an die Bewerber haben! (Im Personalwesen eines Mittelständlers sind 30 000 Euro sicherlich keine Seltenheit - und das bei relativ schlechten Aufstiegschancen).
Persönliche Anmerkung I: Im Gegensatz zur Industrie besteht im Tourismus/Hotellerie-Sektor ja die Möglichkeit, für ein paar Jahre (oder auch ewig) ins (wesentlich besser zahlende) Ausland zu gehen und dort relativ einfach aufzusteigen. In der extrem schlecht zahlenden, stagnierenden deutschen Hotellerie kann das der Karrierebooster schlechthin sein.
In diesem Forum gibt es ja auch ein paar, die diesen Weg gewählt haben.
Persönliche Anmerkung II: Lieber 30 000 Euro im Marketing eines 5-Sterne-Hotels als 38 000 Euro in der Finanzbuchhaltung eines Waschmaschinenherstellers! Bei letzterem würde ich mir irgendwann die Kugel geben.... 😉
meine eltern bangen auch ein wenig, da die mir das studium finanzieren und die sich fragen, ob sich das auch lohnt, ne teure schule zu machen..
ich steh meistens schweigetnd daneben und sag nix.....
Ich bin an der schweizer schule Les Roches angenommen (ist niveau mässig glaich mit GLion und EHL...auch was en preis angeht..)
da werd ich fûr 4 jahre ausbildung circa 100.000 CF ausgeben und ich frag mich ob sich das ûberhaupt lohnt TT-TT
ist es nicht so, dass die arbeitsgeber mehr auf deine erfahrung (also stages) schauen ??
ich find, in der hotellerie sollte man nicht bis 65 jahre arbeiten!!! Dieses arbeit wird enorm unterschätzt, und âhnlich wie bei einem friseur, haben wir den rûcken danach kaputt, bei dem ewigen stehen und gehen und laufen und hetzen und stress!!
viele Manschen hinterlassen spuren
nur wenige hinterlassen eindruecke
Worüber ich vor allem immer sehr nachdenke, ist die Tatsache, dass man so viel Geld für ein Studium ausgibt und danach nicht entsprechend verdient.
Ich stelle mir auch oft diese Frage, ob ich wirklich so viel investieren möchte, wenn ich doch danach kein arg so berauschendes Gehalt habe, oder?
Wenn ich mir die Beiträge so durchlese muss ich an meinen Vater denken...
Der Mann hats einfach gut:
Hat ne winzige Firma mit gerade mal 3 Angestellten: Handwerk
Gehalt: Kann ich nicht sagen, aber ich bin erschrocken als ich es rausgefunden habe. Deutlich über 50000 im Jahr..... soviel sei gesagt.
Arbeitet jeden Tag strickt 8 Stunden, am Sa nur im Notfall(selten!). Verlängertes WE ist normal sollte an einem Donnerstag ein Feiertag sein.
Da ich ihm ab und zu helfe weiss ich auch: Der Mann hat fast überhaupt kein Stress. Handwerklich ist er halt einfach ein Genie. Leider hab ich die Gene und somit das Mundwerk meiner Mutter und nicht sein Geschick, leider...
Auf jeden Fall wünsch ich mir auch so ein Leben wie mein Vater. Kein Millionär, aber sehr viel Kohle, ohne sich den Arsch aufzureissen...
Und unter anderem kehre ich persönlich auch deswegen dieser ganzen Hotel-/Gastronomiegeschichte den Rücken. Ich lebe nicht um zu arbeiten, ich arbeite um zu leben!
@Bondgirl: Ich hab nen Kollegen der grad aktuell sein BWL-Studium abgeschlossen hat. Der verdient ab jetzt seiner Aussage nach 45000 im Jahr 🙂 Und da handelt es sich um ein bekanntes Unternehmen ^^
@Bondgirl: Ich hab nen Kollegen der grad aktuell sein BWL-Studium abgeschlossen hat. Der verdient ab jetzt seiner Aussage nach 45000 im Jahr 🙂 Und da handelt es sich um ein bekanntes Unternehmen ^^
Mit Bonus, Urlaubs und Weihnachtsgeld ist das gerade für (gute) Uni-Absolventen keine Seltenheit. Ist natürlich stark abteilungsabhängig. Im Personalwesen verdient man als "normaler" Einstieger sicherlich keine EUR 45000.
Aber die Hotellerie-Gehaltssatistiken würden wahrscheinlich auch ein bißchen anders aussehen, wenn man da alle Boni, Vergünstigungen und "Naturalienzahlungen" (Zimmer, Essen etc.) berücksichtigen würde...
Ich stelle mir auch oft diese Frage, ob ich wirklich so viel investieren möchte, wenn ich doch danach kein arg so berauschendes Gehalt habe, oder?
Die Frage stelle ich mir auch immer wieder... Früher oder später hat man die Investition sicherlich wieder drin, aber -Stichwort "Opportunitätskosten"- man muß sich immer überlegen, was man mit dem vielen Geld hätte machen können. Zum Beispiel zur Bank bringen und es innerhalb von 10 Jahren bei einem Zinssatz von 7,5% verdoppeln... Oder Maschinenbau UND BWL studieren, das dauert ja mittlerweile auch "nur" noch 6 Jahre...
Auf der anderen Seite frage ich mich aber auch immer, ob die Karriere- und Gehaltsaussichten wirklich so schlecht sind, wie sie hier immer beschrieben werden. Dies ist ein deutsches Forum und Deutschland ist ja weltweit als Jammernation Nr. 1 bekannt 😉
Kein Zweifel, die deutsche Hotellerie ist am Boden. Aber mit einem international renommierten (Hochschul-)Abschluß sollte es gerade im Tourismus kein Problem sein, im Ausland zu arbeiten und dort Karriere zu machen.
Ob man nun wirklich einen selbstständigen Handwerker mit einem angestellten Dienstleister vergleichen kann ... 🙄
Rein von der Formalität her darf einen Handwerksbetrieb nur ein Meister eröffnen. Einen Gasthof darf nach der einschlägigen Belehrung jeder aufmachen.
Und nun schaut man auf den Verbraucher: Mit einer kaputten Waschmaschine bleibt ihm gar nichts anderes übrig, als die geforderten Preise zu bezahlen ... "Kellnern kann jeder" - und auf einmal sieht es der Verbraucher gar nicht mehr ein, adäquat zu bezahlen ... zumal es ja einfacher ist, eine Kneipe aufzumachen, als einen Handwerksbetrieb ...
Das Beispiel hinkt also von Anfang an, denn wer Handwerker werden möchte, kann dies sicherlich ohne Probleme (aber das möchten wir nunmal nicht) - wer Dienstleister/Gastronom werden möchte, muss (anfangs) finanzielle Einschränkungen in kauf nehmen ...
"Watch, learn and don't eat my cookie!" - Phoebe in Friends S05E14
"Aus Respekt vor dem Arbeitgeber erscheint man eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn, verbeugt sich vor dem Chef und nach Dienstschluss entschuldigt man sich, dass man nun gehen wird, und bedankt sich gleichzeitig, dass man heute arbeiten durfte ..." - Martin Schulz im Rolling Pin 07/2010 - (über das Arbeiten in Japan ...)
Das einzige was hier hinkt ist die Interpretierung bzw. Auslegung meines Beitrages 😉
Das einzige was ich vergleiche ist das Verhältnis zwischen Gehalt und Arbeitsaufwand. Egal ob Handwerker oder Dienstleister oder sonstwas. Das is Wurst. Auf jeden Fall ist das in anderen Sparten gegenüber der Hotellerie anscheinend dermassen anders, dass man sich überlegen muss: Lohnt sich das?
Das ist die einzige Botschaft meines Beitrages.
Da hab ich wohl zu schnell gelesen 😉
Aber die meisten suchen sich ihren Beruf nicht nur wegen des Geldes aus. Wenn man es nur darauf reduziert, hast Du sicherlich recht.
"Watch, learn and don't eat my cookie!" - Phoebe in Friends S05E14
"Aus Respekt vor dem Arbeitgeber erscheint man eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn, verbeugt sich vor dem Chef und nach Dienstschluss entschuldigt man sich, dass man nun gehen wird, und bedankt sich gleichzeitig, dass man heute arbeiten durfte ..." - Martin Schulz im Rolling Pin 07/2010 - (über das Arbeiten in Japan ...)
Man muss es gar nicht unbedingt nur aufs Geld reduzieren. Ich bin z.B. sicherlich der letzte, der seinen Beruf nach Gehalt auswählt.
Arbeitsaufwand, das is hier das ausschlaggebende Wort. Was bringt mir alles Geld der Welt wenn ich fast jeden Tag zwischen 10-15 Stunden rumrenne
🙁
Aber ich will jetzt den Thread nicht in eine andere Richtung umlenken, deswegen sorry für diesen Offtopic verdächtigen Beitrag ^^
Wisst ihr wie das Gehalt auf selbständiger Basis aussieht?
Also was verdienen Hoteliers?
Natürlich ist da eine große Spannbreite, von Susi's Bierstube bis zu einem schönen Relais & Chateaux, aber was verdient ein Hotelier im Schnitt.
z.B. ein Hotelier mit einem 50Betten Hotel im Allgäu?
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