Hallo, ihr Lieben.
Heute mal ein kleiner Denkanstoss von mir..
Die Hotellerie steht still, nein.. nicht falsch verstehen! Aber überlegt mal, vor 40 Jahren ein Check-In? "Herzlich Willkommen", Zettel ausfüllen, Schlüssel (jetzt Keycard), kurze Erklärung zum Weg, "Schönen Aufenthalt" ... und heute? Eigentlich genau dasselbe..
Vor 40 Jahren ein Check-Out? Die Technik hat sich verändert und die Möglichkeit an massig Rechnungsadressen, aber wie kann man da einem Gast wirklich im Gedächtnis bleiben?
Gibt es eine Möglichkeit, den Check-In so zu gestalten, dass der Gast zum Zimmer geht oder aus dem Hotel und gewowt wurde? Habt ihr sowas schon erlebt und wie wurde das gemacht? ?)
Ich frage mich, ob das wirklich überhaupt möglich ist, außer durch unglaubliche Freundlichkeit oder Herzlichkeit?
Was meint ihr? 🙂
Ich denke, so die ein oder andere Änderung hat es schon gegeben. Elektronische Schlüsselkarten, Minibars die direkt auf die Zimmerrechnung buchen, automatische Check-in/-outs über Rezeptionsersetzende Automaten ...
Gerade für Gäste, die nicht so oft reisen oder schon älter sind, sind zu viele experimentelle Änderungen oft eine Gefahr, dass sie verwirrt oder überfordert sind. Jede zusätzliche Information muss erst einmal verarbeitet werden. Oft hört der Gast nur mit einem Ohr zu, und sobald er dann die Garage finden will, hat er keine Ahnung mehr, was die Mitarbeiter von der Rezeption erzählt hatten. Und wann ist nochmal Frühstück? Wo? Wie war das mit der Halbpension? Wir haben alles schon soo oft gehört, aber für den Gast ist alles neu.
Soll jetzt nicht heißen, dass 1 Änderung für 10 Jahre genug sein muss *g*. Aber bei aller Liebe zu Neuem gilt es immer auch ein wenig Routine beizubehalten. Und sich auf Wesentliches zu beschränken.
Als Wow-Effekt beim Check-Out fällt mir spontan eine Aktion eines Hotels ein, die ihren Gästen ein frischgebackenes Brot mit auf den Heimweg geben. Eine kleine Erinnerung an den Urlaub, und Brot ist bestimmt kein frisches mehr daheim...
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In meinem früheren Betrieb gab es bei der Abreise auch ein hausgemachtes Brot.
Die Gäste fanden es toll! Und wie schon gesagt, frisches Brot ist sicher nicht mehr daheim 😀
Ansonsten hab ich es in Hotels aus schon erlebt, dass es eine Flasche Wasser für die Heimfahrt gab, oder Ähnliches. Ich persönlich finde die Idee generell nicht schlecht und dem Gast bleibt es halt doch positiv im Gedächtnis 😉
Also die Idee mit den Broten finde ich echt gut.
Aber die Vorstellung finde ich lustig, wenn ich mir das bei uns im Hotel vorstelle, dass hinterm Desk mal schnell 300 Brote lagern 😉
Aber bei weniger Zimmern bzw in der Ferienhotellerie finde ich das echt gut.
Ich denke, es ist schwierig dies so allgemein zu sagen, da es sehr abhängig vom Gästekreis ist.
Ich denke mir das immer wieder bei uns im Hotel. Unter der Woche die Business Traveller, die hauptsache schnell ihren Schlüssel wollen, evtl noch ein bisschen Smalltalk aber das wars dann, und am Wochenende die leisure Gäste, wo du dann für einen check in ungefähr 5x so lange brauchst weil du nebenbei noch Stadt-und Ubahnplan erklärst, Ausflugstipps gibst und und und.
Eine Änderung die mir zb einfällt ist der Express check out.
Ich finde nach wie vor das wichtigste ist, auf den Gast einzugehen, ihm zuzuhören und zu erkennen was er gerne möchte und dann den extra step zu gehen.
So kann ich einen Gast am besten WOWen.
Seamos realistos y hagamos lo imposible. URUGUAY, EL PAIS DE MI CORAZON Y EL MEJOR LUGAR DEL MUNDO!
