Generell träumen wir alle davon das unsere Häuser auf 100%, also maximaler Auslastung laufen.
Optimal ist 100%. Es gibt eine Grenze der Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Auslastung. Das ist der so genannte "Break Even Point".
An der Stelle des "Break Even Points" sind Gewinn und Einnahme gleich auf. Das bedeutet ich mache weder Verlust noch Gewinn.
Alles was über dem "Break Even Point" liegt macht uns froh und füllt das Säckel.
Das ist jetzt nur ein ganz kurzer Anriss des Themas.
ok das ist doch schon mal sehr hilfreich. Aber ich könnt mir auch vorstellen, dass wenn ein hotel vllt nicht auf volle auslastung ausgelegt ist, das dieses dann bei einer totalen auslastung weniger gewinn macht, da zum beispiel dadurch zusätzliche arbeitskräfte nötig sind.
Oke vllt lieg ich da falsch.
Und was sind so typische ausgaben für ein hotel?
Was auch cool wäre wenn jemand vllt ein paar gute seiten im netz kenn wo ich die infos nachlesen kann und dadurch auch nicht bei jeder kleinigkeit fragen muss.
Und vielen lieben dank nochmal.
Gruß ogooogog
Ein Computer ohne FORTRAN und COBOL ist wie ein Schokokuchen ohne Senf und Ketchup!
Eigentlich bist Du hier schon richtig, was die hotelrelevanten Informationen betrifft.
Wenn Du allerdings die Auslastung im Hotel (sprich die Belegung) mit der "optimalen Auslastung" aus der BWL bzw. dem Rechnungswesen gleichsetzt, dann verläufst Du Dich. Das sind verschiedene Themen.
Ebenso Deine Frage bezüglich der erwarteten Auslastung während Messen oder verschiedenen Jahreszeiten ... Es gibt natürlich inzwischen ein paar Hilfsmittel und Programme, die dem Menschen bei diesen "Berechnungen" helfen können. Aber letztendlich basiert vieles noch auf Erfahrung und Bauchgefühl und es gibt in der Hotellerie hochbezahlte Leute, die eben das relativ sicher prognostizieren können, was Du hier nebenbei auf eine Formel heruntergebrochen haben möchtest.
"Watch, learn and don't eat my cookie!" - Phoebe in Friends S05E14
"Aus Respekt vor dem Arbeitgeber erscheint man eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn, verbeugt sich vor dem Chef und nach Dienstschluss entschuldigt man sich, dass man nun gehen wird, und bedankt sich gleichzeitig, dass man heute arbeiten durfte ..." - Martin Schulz im Rolling Pin 07/2010 - (über das Arbeiten in Japan ...)
Naja ich dachte halt bwl ist das passendste für mein Anliegen.
Ich brauche kein formel sondern das wissen, welches mir erlaubt
eine solche formel zu bilden um damit den computer rechnen zu lassen.
nur möchte ich nicht mir irgendwas aus dem nirvana ziehen sondern
mich bei leuten informieren, die über dieses thema bescheid wissen.
Das es eine ultimative formel, die alles berechnen kann nicht gibt
ist mir auch klar.
Ich brauch nur infos wie zum beispiel was so typische ausgaben für ein
hotel sind oder vllt ein paar links zu webseiten, wo man sich belesen kann.
LG ogoogog
Ein Computer ohne FORTRAN und COBOL ist wie ein Schokokuchen ohne Senf und Ketchup!
na gut nun habe ich mir das ganze angeschaut
und ein paar bwa´s von hotels durchstöbert
um rauszufinden was kosten verursacht und was gewinn bring usw....
Nun ist mir aufgefallen, das bei vielen die Personalkosten relativ
konstant (eig sind die personlakosten als graph in einem diagramm eine
wagrechte gerade :/) sind bei starken auslastungs und gewinnschwankungen.
nun meine frage ist das so realistisch?
es waren ja nur beispiel bwa´s deswegen bin ich da skeptisch....
gruß ogooogog
Ein Computer ohne FORTRAN und COBOL ist wie ein Schokokuchen ohne Senf und Ketchup!
Ich denke mal es spielt auf den Revpar an.
Bedeutet der durchschnittliche Zimmerpreis pro verfuegbaren Zimmer.
Beispiel:
200 Zimmer hat das Hotel, du verkaufst 150 mit einem Gesamt Gewinn von 20.000 Euro, dann ist der durchschnittliche Zimmerpreis pro verkauftem Zimmer 133,33 Euro (20.000 Euro / 150 Zimmer).
Revpar bedeutet nun: du hattest aber 200 Zimmer verfuegbar, berechnet also den durchscnittspreis durch alle verfuegbaren Zimmer (20.000 Euro / 200 Zimmer) = 100 Euro pro Zimmer.
Heisst, wenn du deine Zimmer statt fuer 133 Euro vll fuer 120 Euro verkauft haettest als Verkaufsstrategie und haettest dafuer aber volles Haus gehabt waere dein Gewinn wesentlich hoeher gewesen.
Wenn du siehst das deine Auslastung steigt, ziehst du automatisch den Zimmerpreis an um bei einem Full House den hoechst moeglichen Gewinn heraus zu holen.
Mehr dazu findest du wenn du nach Yield Management googlest.
God gave us two ears and one mouth, and most people haven't taken the hint.
Disclaimer: Alle meine Posts enthalten meine eigene Meinung.
@ andy
Tut mir leid dass ich erst jez zurück schreib (liegt daran, dass ich in den letzen wochen in der Berufsschule war.)
Also über der Revpar habe ich auch schon gelesen aber darauf wollte ich nicht hinaus.
Ich gehe von einem Zimmerpreis aus, der konstant ist.
Was ich eigentlich wissen wollte ist ob es realistisch ist, dass in einem Hotel die Kosten
für Personal konstant sind obwohl sich der Logisumsatz ändert. (Also so gesehen hängt die
Auslastung direkt mit dem Logisumsatz zusammen, denn der Zimmerpreis ist ja konstant.)
Also ich könnt mir halt vorstellen, das die Kosten für Personal höher sind, wenn die Auslastung
höcher ist. Denn wenn ich mehr Gäste habe, brauche ich ja auch mehr Personal oder liege ich
da falsch?
gruß
ogooogog
Ein Computer ohne FORTRAN und COBOL ist wie ein Schokokuchen ohne Senf und Ketchup!
Die Personalkosten bleiben konstant. Außer du gehst davon aus das mit Aushilfen auf Stundenlohn gearbeitet wird.
Dein fest angestelltes Personal kannst du ja nicht auf die Straße setzen weil du nächste Woche nur 20% Auslastung fährst. Das Hotel hat normal genug Personal um den Ansturm auch bei 100% Auslastung bewältigen zu können.
Danke Flo genau das wollt ich wissen.
Ein Computer ohne FORTRAN und COBOL ist wie ein Schokokuchen ohne Senf und Ketchup!

