Wie viele Std. arbe...
 
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Wie viele Std. arbeitet Ihr?  

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Teela
(@teela)
Praktikant Mitglied

😀 Hallo, erstmal an alle hier, ich bin neu im Hotelfach und neu hier im Forum. Also mich würde mal interessieren, wie lange Ihr am Tag arbeitet, wie oft Ihr Früh, Spät und Teildienst habt. Ich selber beginne meine Ausbildung am 1. 11., habe jedoch schon im Hotel gearbeitet und bekomme mit, dass die Azubis in unserem Hotel sehr viele Überstunden machen müssen. Davor habe ich ein bisschen bammel.
LG Teela

Zitat
Veröffentlicht : 05/10/2005 9:45 pm
Buffy
(@buffy)
Ehrenmitglied Mitglied

Hallo Teela,

erstmal "Herzlich Willkommen" im Forum. 😀
Zu den Arbeitszeiten ist zu sagen, dass es meiner Erfahrung nach auf die Abteilung ankommt, genauso auch mit den Schichten. Du machst wahrscheinlich im Service und Housekeeping einige Überstunden, wohingegen Du am FO vermutlich kaum welche machen wirst. Genauso wenig wie in den Büros. Man kann auch nicht pauschalisieren, wie oft man Früh-, Spät-, oder Teildienst hat.
Lass Dich auf keinen Fall entmutigen durch Gerede vor dem Beginn der Ausbildung. Bei mir war es oft so, dass wenn ich Überstunden gemacht habe, ich es kaum gemerkt habe, wenn viel los war. Die Zeit geht einfach viel schneller rum und es macht meistens richtig viel Spaß. 😉
Also, lass Dich nicht entmutigen und lass es erstmal auf Dich zukommen. 🙂

Gruß, Buffy

Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... 😀

AntwortZitat
Veröffentlicht : 06/10/2005 2:12 am
kaycee
(@kaycee)
Praktikant Mitglied

Hallo Teela,

ich finde auch, dass man das mit den Arbeitszeiten nicht pauschalisieren kann. Es kommt immer auf die Abteilung an.
Ich bin z.B. im Moment im Banquett und habe dort hauptsächlich Spätdienst. Das liegt halt daran, dass die "Männer" im Banquett eher schleppen müssen als die Mädels und das nun mal am besten abends geht, wenn alle Tagungen, etc. vorbei sind.
Das mit den Überstunden ist so eine Sache. Generell machst du im Service schneller Überstunden, aber Du kannst sie im Gegenzug auch schneller (je nach Saison) wieder ausgleichen. Die letzten beiden Wochen waren bei uns z.B. relativ ruhig, so dass ich jeden Tag ein paar Stunden eher gehen konnte und damit einen ganzen Guttag abgebaut habe.
Ansonsten, am FO, den Büros und Cost Control, etc. macht man eigentlich kaum Überstunden.
Lass Dich nicht abschrecken. Wünsche Dir einen guten Start! 🙂

AntwortZitat
Veröffentlicht : 06/10/2005 12:02 pm



Teela
(@teela)
Praktikant Mitglied

Vielen Dank für Eure Antworten. Ach wisst Ihr, egal, in welchem Beruf man arbeitet, Nachteile gibt es immer und wenn man mal ehrlich ist, jeder, der sich dazu entscheidet, ins Hotelfach zu gehen, müsste eigentlich durch Praktika od. ähnliches (ich zum Beispiel habe jetzt ein Jahr als Aushilfe im HSK gearbeitet...) wissen, dass es ein harter Job ist. Ich glaube, es ist sogar so eine Art "Berufung". Genauso, wie z.B. Erzieherin od. Lehrerin, Krankenschwester, Altenpfleger, etc.
Ich habe etwas im Forum gestöbert und habe festgestellt, dass einige sich im Nachhinein darüber aufregen, dass sie so oft nachts arbeiten müssen, oder an Feiertagen, usw. Aber das weiß man doch wirklich vorher, oder sieht das jemand anders?! LG Teela

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Veröffentlicht : 10/10/2005 5:00 pm
mella77
(@mella77)
Praktikant Mitglied

also ich bin im 2ten lehrjahr hotelfachfrau und ich sehe es zwar genau wie du, das man es vorher weiß...ich wurde vor beginn meiner ausbildung auch von meinem ausbilder darauf hingewiesen aber er redete von ab und zu und jetzt arbeite ich jeden tag wirklich jeden 12 stunden das heftigste ist einmal von morgens um 11 bis nachts um 4 und den nächsten tag wieder um 9 uhr da sein..... meine eltern haben auch schon mal mit den geredet aber das hilft auch nichts...nun ja... is bei mir ja nich mehr lange...dazu muss ich auch sagen dass wir ein kleines hotel sind und ich nur service kennenlerne aber trotzdem ist es schone in starkes stück was die dort abziehen....

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Veröffentlicht : 10/10/2005 10:49 pm
NightySB
(@nightysb)
Power-Mitglied Mitglied

Also bei mir war es so, dass ich schon beim Vorstellungsgespräch gefragt wurde, ob ich denn bereit sei auch am Wochenende, feiertagen zu arbeiten.. Ich wurde auch direkt darauf hingewiesen, dass Überstunden bzw Mehrarbeit normal ist.. Hatte am Anfang dann auch schon ein bisschen Panik, dass ich jetzt jeden Tag 10 oder 12 Stunden arbeiten muss, aber ich habe dann relativ schnell gemerkt, dass das alles halb so wild ist.. Klar macht man auch oft Überstunden, aber mir gings meistens so, dass ich das gar nit so gemerkt hab und dementsprechend auch nicht als schlimm empfunden habe.. Die Abteilung, die wohl überall, die meisten Überstunden macht, ist wahrscheinlich der Service und da im speziellen die Spät- bzw Schlußschicht. Ich habe diese Schicht aber immer am liebsten gemacht und hab nach meiner Ausbildung auch erstmal ne Stelle im Service angefangen und dort eigentlich ausnahmslos nur Schlußdienst gemacht... War halt einfach genau mein Ding.. Mittlerweile bin ich an der Rezeption (im Nachtdienst) und bleibe dort von Überstunden eigentlich fast verschont.. Klar gibt's auch hier Tage, an denen man erst morgens um 11 Uhr das Hotel verlässt, obwohl man eigentlich schon seit sieben Feierabend hat, aber das ist echt die Ausnahme..

Carpe noctem - Nutze die Nacht

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Veröffentlicht : 15/10/2005 5:08 am



ZeTeHa
(@zeteha)
Praktikant Mitglied

Zum Thema Stunden gilt zu sagen das man nach seiner Ausbildung schon sehr die Möglichkeit hat sich den Betreib genau anzugucken.

Nicht alle Gastronomen beuten seine Angestellten aus.
Während der Lehre allerdings muss man auf die Zähne beissen ...

Nicht klagen , Kämpfen!

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Veröffentlicht : 23/10/2005 10:46 pm
Christina.S
(@christina-s)
Praktikant Mitglied

Überstunden gehören in unserem Haus im Service zur Arbeit dazu. Ich habe in nur zwei Monaten 130 Überstunden gesammelt, aber ich bin erst dahinter gekommen als ich meine Anwesenheitslisten überprüft habe. Wie bereits vón den Vorgängern erwähnt geht die Zeit immer sehr schnell vorbei wenn viel zu tun ist. [/url]

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Veröffentlicht : 30/10/2005 8:49 pm
Bella
(@bella)
Praktikant Mitglied

iCH ARBEITE AUCH JEDEN TAG ÜBER 11 STUNDEN !!!
IST ECHT SEHR HART , DANN SOLL ICH NOCH LERNEN , ABER DAS MUSS ICH IRGENDWIE SCHAFFEN WEIL ICH BAL END PRÜFUNG HABE ; HABE MEINE ZWISCHENPRÜFUNG SCHON VERSAUT 😳 😳 😳

!!!!

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Veröffentlicht : 06/11/2005 2:06 am



frechbax
(@frechbax)
Praktikant Mitglied

laut ausbildungsvertrag: 8 std. pro tag, 40 std. pro woche (5-tage-woche)

inner hochsaison variiert das natürlich... bin froh, wenn ich da mal 2 tage innerhalb von 7 tagen frei bekomm... is' keine seltenheit, dass ich dann mal 14 tage am stück, bei ~ 17,5 std. pro tag arbeite (hab mal alles genau dokumentiert, dienstpläne kopiert etc. und ausgerechnet). überstunden werden nicht vergütet sonder gut-geschrieben... penn dann meisst direkt im hotel sofern ein appartment frei ist (fairerweise kostenlos), da es sich nicht lohnen würde für ein paar std. schlaf nach haus zu fahr'n.

inner nebensaison i.d.R. ... siehe erste zeile...

<--- eines von gottes eigenen prototypen: zu spleenig zum leben; zu selten zum sterben!

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Veröffentlicht : 10/12/2005 1:26 am
Hofa_HH
(@hofa_hh)
Commis de rang Mitglied

Ich hab jetzt gerade 2 Monate Bankettabteilung hinter mir und hab da ziemlich schnell gelernt täglich 1-2 Stunden mehr einzuplanen. Da das Arbeiten aber Spaß gemacht hat und die Leute super lieb waren, hat mir das kaum etwas ausgemacht.
Und auch, wenn ich mal 5 oder 6 Überstunden gemacht habe (teilweise als Praktikantin nachts sogar die letzte in der Abteilung), haben die schon darauf geachtet, dass ich dafür nen anderen Tag frei bekomm.

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Veröffentlicht : 29/12/2005 12:40 pm
Alex
 Alex
(@gastro-alex)
Chef Moderator

Oops, hier hab ich ja noch gar nichts beigetragen:
In meinem letzten Job (Überstunden inklusive) habe ich regelmäßig 10-14 Stunden am Tag gearbeitet - selten mehr, noch seltener weniger.
Jetzt werde ich nach Stunden bezahlt und hab zwischen 6 und 14 Stunden täglich (8-10 ist die Regel).

"Watch, learn and don't eat my cookie!" - Phoebe in Friends S05E14

"Aus Respekt vor dem Arbeitgeber erscheint man eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn, verbeugt sich vor dem Chef und nach Dienstschluss entschuldigt man sich, dass man nun gehen wird, und bedankt sich gleichzeitig, dass man heute arbeiten durfte ..." - Martin Schulz im Rolling Pin 07/2010 - (über das Arbeiten in Japan ...)

hotelfach.de - Gastro-Community und -Fachwissen

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Veröffentlicht : 01/01/2006 3:26 am



wiebse
(@wiebse)
Commis de rang Mitglied

Ich habe jetzt mal nachgerechnet. ich habe in letzter zeit so viele überstunden gemacht dass ich seit vier wochen im dienstplan mit max. drei arbeitstagen berücksichtigt bin und den rest frei habe... stunden abbauen... (hab am freitag das letzte mal gearbeitet bis donnerstag morgen, arbeite dann 11 bis 16 uhr hab dann freitag frei und habe samstag und sonntag kurze spätschicht ist also gerade ähnlich wie urlaub!!!)

Rechtschreibfehler und alle anderen Fehler dürfen behalten, ausgedruckt oder angestrichen werden- Hauptsache ich bekomme sie nicht zurück!!

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Veröffentlicht : 11/01/2006 11:03 am
Lothywien
(@lothywien)
Foren-Urgestein Mitglied

huhu,

bin froh das jemand den Threat, gegen das Jammern geschrieben hat. Finde dies "Überstunden" Diskussionen sehr anstrengend, und eigentlich auch nervend.
Wer sich darüber aufregen möchte, kann dies ja auch bei dem Personal-Leiter tun.
Ich glaube die wenigsten würden einen nach einer Beschwerde immernoch so viel arbeiten lassen. Allerdings wirft das dann ein schlechteres Bild auf die Person.
Ich wurde nach einer längeren Zeit mit "überstunden" kurriert. 19 Tage am stück, kein tag unter 10 stunden (natürlich Teildienst) von der Uhrzeit habe ich alle dienste gehabt, jede tageszeit gearbeitet, in 3 Verschiedenen Städten (Köln, Düsseldorf, Karlsruhe) für 4 Verschiedene Objekte. Am letzten Tag hatte ich einen Nervenzusammenbruch. Seit dem bin ich da etwas ruhiger geworden, und das weiss mein Chef auch.
Jeder hat seine Arbeitszeit selbst in der Hand, in der Ausbildung jedoch ist es besser wenn man die überstunden nicht bezahlt bekommt, dann arbeitet man automatisch schneller, weils um die eigene Freizeit geht.

Es gibt dieses Aneckdötchen, von einem Koch, einem sehr guten Koch. Gute Ausbildung, arbeitete in Sterneküchen, im Ausland, ist dann aufgestiegen, hatte wirklich was zu bieten. Auf einmal hat es bei ihm Klick gemacht. Das Fass ist übergelaufen, jetzt ist er bei einer Spedition, und liefert Waren für die Gastronomie. Alles nur weil er die Kontrolle über sein Leben verloren hat. Alkohol spielte keine Rolle, er war Clean.

Gastronomie ist schön, Gastronomie macht Spass, aber nach der ausbildung sollte man anfangen Grenzen zu setzen.
Wir leben nicht zum Arbeiten, wir arbeiten zum Leben!

na dann

euer Lothy

Merkwürdige Feststellung: Als ich klein war, war 2000 noch Science-Fiction. Jetzt ist es letztes Jahr - ich muss erwachsen geworden sein.(39,90 - Frederic Beigbeder)

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Veröffentlicht : 11/01/2006 11:27 am
Nadja
(@nadja)
Azubi Mitglied

Hey Ihr,
mich nerft das echt. Jedesmal wenn wir neue Azubis bekommen, werde ich generft, ob man viele Überstunden machen müsse.
Manchmal kommt das auch vor. Aber man wird dann auch, wenn mal nicht so viel zu tun ist, früher nach hause geschickt.
Das gehört zu dem Beruf nun mal dazu. Es gehört ganauso dazu, wie Sonntags und an Feiertagen zu arbeiten.
Wir wollten es ja so.
Und noch nen Tipp von mir. Hör nicht dadrauf was die anderen sagen. Meistens ist es, was so was anbelangt, eh übertrieben. Wenn jemand sagt er habe zwei Überstunden gemacht, waren es in den meisten Fällen nur 10 Minuten.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/01/2006 9:16 pm



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