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der richtige Weg, oder auch nicht..

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 SilS
(@sils)
Beiträge: 3
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Themenstarter
 

Hallo ihr Lieben,

ich habe am Samstag (03.03.07) ein Vorstellungsgespräch in einem 4 Sterne Hotel als Hotelkauffrau. Und nein, ich möchte hier niemanden mit Fragen belästigen, was das eigentliche Vorstellungsgespräch angeht. Da habe ich mich gerade ganz gut eingelesen.
Ich habe eher ein Problem mit mir selber, oder besser gesagt meiner Entscheidungsunlust 😆

Ich mache gerade mein Abitur, schreibe im April meine Prüfungen und werde höchstwahrscheinlich mit 2,9 abschließen. Die Hotelbranche hat mich schon immer sehr gereizt und nun habe ich eine einzige Bewerbung als Hotelkauffrau abgeschickt und eben diese Chance zum Vorstellungsgespräch zu gehen. Warum eine einzige? Weil ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht vielleicht doch sofort ein Studium beginnen sollte. Bin immer so um die Ausbildungsstellenanzeigen im Internet bei verschiedenen Hotels 'rumgeschlichen' und mir bei dem einen gesagt: "Ach komm, versuch es mal".

Ich würde gerne euren subjektiven Rat haben. Einfach eure Meinungen. Vielleicht auch von den erfahrenen Hofa Hasen 🙂

- Was ist eure Empfehlung? Eher ein ****familien Unternehmen mit 'Tradition', oder doch lieber die guten Ketten von denen ich hier so vieles lese? Vor- und Nachteile?

- Studium oder Ausbildung? Was habt ihr gemacht? Als erstes gemacht? Und wieso?

Kommen bestimmt noch paar Fragen...

Und über Daumendrücken würde ich mich auch freuen...
😳 😀

 
Veröffentlicht : 01/03/2007 10:29 p.m.
(@essi85)
Beiträge: 279
Reputable Member
 

Hallo Sils
also.. üpber die Vor- und Nachteile eines privathotels und einer großen Kette wurde hier im Forum auch schon zu genüge drüber geredet...
Ich persönlich arbeite derzeit in einem 4 * Privathotel. Aus diesen Erfahrungen, die ich hier gemacht habe, werde ich soschnell nciht nocheinmal in ein Privathotel gehen. Aber das sind bloß meine Erfahrungsbericht, andere haben andere Erfahrungen gemacht und jeder Betrieb is auch unterschiedlich!!!!!!!!!!!

So, ob erst Ausbildung und dann Studium oder andersherum... musst du eigentlcih auch für dich selber klären.. kommt ja drauf an, was du erreichen willst!!!! Solltest du ewiglich im Hotelbereich bleiben wollen, würde ich erst die Ausbildung empfehlen und dann Studium...
Solltest du dir aber ncoh nict so ganz im klaren sein, ob du überhaupt ins Gastgewerbe möchtest, da wäre ein Studium z.B in BWL, das kannste später nämlcih auch als HoKa gut einsetzten, sicherer praktischer als gleich HoKA!

Joah... also das wäre mal meine Meinung dazu!
'Türlich drück ich die Daumen für deinen weiteren Lebensweg, egal wo er hinführt!

Interpunktion und Orthographie des Postings ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

 
Veröffentlicht : 01/03/2007 10:54 p.m.
 Kai
(@kai)
Beiträge: 708
Honorable Member



(@nightysb)
Beiträge: 485
Reputable Member
 

Hast du den überhaupt schon "Hotelluft" geschnuppert, oder glaubst du nur, dass dir die Arbeit in einem Hotel schon irgendwie Spass machen könnte?? Falls du, was die Arbeit in der Gastronomie bzw Hotellerie angeht, noch keine Erfahrung haben solltest, rate ich auch dir, dass du auf jeden Fall ein oder mehrere Praktika machen solltest, bevor du deine Entscheidung triffst..

Carpe noctem - Nutze die Nacht

 
Veröffentlicht : 02/03/2007 3:28 a.m.
 SilS
(@sils)
Beiträge: 3
New Member
Themenstarter
 

Habe schon 2 Praktika hinter mir und mein Freund arbeitet auch in einem Hotel. Ich weiß schon, was da auf mich zu kommt.

Danke für die Antworten.
Werd mich jetzt mal in den Link einlesen.
Hatte den vorher nicht gefunden.

Liebe Grüße

 
Veröffentlicht : 02/03/2007 1:12 p.m.
 SilS
(@sils)
Beiträge: 3
New Member
Themenstarter
 

Vorstellungsgespräch lief ganz gut denke ich..
Melden sich in 2-3 Wochen, da noch einige Gespräche ausstehen.

Naja und dann gehts an die Entscheidungsfindung..

Danke noch mal für den Link, hat mir weitergeholfen.. 😉

 
Veröffentlicht : 04/03/2007 5:51 p.m.



(@regina)
Beiträge: 61
Trusted Member
 

Also ich finde, dass sich die Frage Studium oder Ausbildung eigentlich relativ leicht entscheiden lässt. Als ich Abi gemacht habe, war mir klar, dass ich stures Lernen in einer hässlichen Uni mir erst mal ersparen will. Dann habe ich meine Ausbildung angefangen und die ganze praktische Arbeit im Betrieb hat mir echt total Spaß gemacht. Konnte mir gar nicht vorstellen wie so viele andere aus meinem ehemaligen Abijahrgang an der Uni zu sitzen, Hausarbeiten zu schreiben usw. Hatte mir aber vorgenommen nach der Ausbildung studieren zu gehen. Nun bin ich im dritten Lehrjahr und somit bald ausgelernt, ein Studium anzufangen ist immer noch ziemlich weit weg für mich. Möchte erst einmal ins Ausland arbeiten gehen, wenn ich nix finde, bleibe ich in Deutschland und suche mir irgendwo was an der Rezeption. Denn ich denke mir, solange mir die praktische Arbeit Spaß macht, sollte ich es erst einmal "ausnutzen". Wenn ich eine Uni nur schon von außen sehe, bekomme ich nen super Abturner, von daher würde mich momentan wahrscheinlich nix wirklich dazu motivieren.

 
Veröffentlicht : 04/03/2007 6:02 p.m.
 Kai
(@kai)
Beiträge: 708
Honorable Member
 

Hi Regina,

finde deine Entscheidungen echt klasse. Ich möchte jetzt auch erst eine Ausbildung machen (bessere Grundlage + praktisches Arbeiten + keine Lust auf nur Studien) und danach dann im Ausland studieren. Wo genau weiß ich noch nicht, aber damit kann ich dann 2 Fliegen mit einer Klatsche schlagen. Du schreibst, dass du nicht studieren möchtest solang dir das praktische Arbeiten Spaß macht. Ist jetzt nur ne kleine Anregung von mir: Vllt bist du irgendwann "zu alt" für ein Studium. Hab das hier im Forum gelesen (bei meinem Alter kann ich das natürlich noch nicht aus Erfahrung sagen 😉 ), aber ich finde das stimmt eigentlich, dass man solang man jung ist studieren sollte. Wie gesagt, ist natürlich nur eine Anregung, ich weiß ja garnicht wie alt du bist bzw. wie lange dir die praktische Arbeit Spaß machen wird.

So long

Kai 8)

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Veröffentlicht : 04/03/2007 10:18 p.m.
ShocK
(@shock)
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Prominent Member
 

Also ich würde jetzt eher sagen, dass man fürs Studieren kaum zu alt werden kann. Eher sollte man die Ausbildung so früh wie möglich machen, aber das Studium kannst du wirklich dann machen, wann es dir passt. Ich hatte in meinem Semester auch 50 - 70 Jährige, die sich weiterbilden wollten. Das ist natürlich aber kein gutes Beispiel für die Hotellerie, das ist mir schon bewusst 😀 .
Aber es ist nichts wildes dran, nach der Ausbildung als Beispiel erstmal gute 8- 10 Jahre zu arbeiten und dann meinetwegen mit 30 - 32 studieren zu gehen. Keine große Sache. Das ist für viele Leute realistisch, die erst dann studieren, wenn sie karrieretechnisch noch weiter kommen wollen, dies aber ohne Studium nicht oder kaum schaffen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass du in höherem Alter sogar noch effizienter und zielgerichteter studieren kannst als es "junge Spunde" tun, die dabei auch noch ihr spaßiges Studileben haben wollen. Es gibt heutzutage so viele Angebote, die auch Arbeitenden Menschen das Studium ermöglichen, auch wenn es dann evtl. länger dauert.

Von daher kann ich dir in diesem Punkt nicht ganz zustimmen. 😉

- To achieve great things, you must first dream great dreams -

 
Veröffentlicht : 05/03/2007 1:54 p.m.



Patrick333
(@patrick333)
Beiträge: 476
Reputable Member
 

Hi,

also ich hab erst Ausbildung gemacht, dann 1 Jahr ins Ausland und danach hab ich mit dem Studium angefangen, und ich glaube fuer mich war das der beste Weg.

Also ich glaube 8-10 Jahre arbeiten und dann studieren, das ist nicht wirklich empfehlenswert, da man sich in 10 Jahren doch schon was aufbaut, vllt. sogar Familie und man ein geregeltes Einkommen hat.
Wenn man dann best. Fixkosten hat (und vllt. Familie) und man einen gewissen Lebensstandart hat, den man eigentlich nicht mehr aufgeben moechte wird ein Studium "schwerer" als wenn man "jung" studiert hat.

Also ich bereue meinen Weg nicht, aber ich bin auch froh, wenn das mit dem Studium im Sommer wieder vorbei ist, nur Geld ausgeben und nichts verdienen mag ich gar nicht und ich moechte auch wieder was machen und wieder was neues sehen und in einem anderen Land arbeiten.

Aber jeder muss das fuer sich selbst wissen, ich glaube heutzutage ist es immer gut eine Grundlage zu haben, es gibt einfach zu viele arbeitslose Studenten, wenn man da eine Ausbildung als Grundlage hat, ich glaube man wird es leichter haben.

Soweit, MfG

Patrick

Disclaimer: Alle meine posts enthalten meine eigene Meinung und representieren nicht zwingend die Standpunkte oder Meinungen von Hotel.

 
Veröffentlicht : 23/03/2007 9:22 a.m.
(@mayflower)
Beiträge: 783
Prominent Member
 

Also ich habe ja nach meinem sehr kurzen Ausflug in die Hotellerie gelernt, dass man nur auf sich selbst hören muss. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich zu sehr auf andere Leute gehört habe, und mein Leben komplett durchgeplant habe. Also mit Anfang 20 mit der Ausbildung fertig, danach direkt an die Uni, danach im studierten Beruf arbeiten. Allerdings war bei mir auch noch der Druck, den ich mir selbst auferlegt hatte, dass ich alles perfekt machen wollte. Also mit nem überdurchschnittlichen Abi "nur" in die Hotellerie zu gehen... Daran hatte ich anfangs schon zu knabbern, auch als viele Leute mir erzählt haben, dass sie grad mal so MR geschafft haben. Ich will jetzt hier nicht überheblich rüberkommen, oder mich als was Besseres ansehen. Im Gegenteil.
Allerdings SilS, wird dir in diesem Forum natürlich erst zur Ausbildung geraten, was ja auch in dem Berufsfeld das A und O ist. Wenn du dir sicher bist, und zwar wirklich sicher, und nicht so ein schwankendes Rohr im Winde bist wie ich, dann fang an, wenn sie dir die Möglichkeit geben. Wenn du das jedoch nicht weißt, obwohl du und dein Freund im Hotel arbeiten, dann würde ich dir empfehlen nach dem Abi etwas Pause zu machen. Also Praktika anfangen und auch mal ins Ausland gehen und die andere Berufsfelder anzuschauen.
Denn meinen Weg würde ich keinem empfehlen. Zweigleisig zu fahren ist zwar schön und gut, udn in der heutigen zeit auch bestimmt sinnvoll und notwendig, aber IRGENDWANN muss man sich halt mal entscheiden, und das tust du am besten BEVOR du eine Ausbildung anfängst.

War vielleicht jetzt nicht wirklich ALLES zum Thema, aber finde dennoch, dass das gut hier rein passt.

Gruß

Angehende Staranwältin, die kurzzeitig der Gastronomie verfallen, aber inzwischen wieder geheilt ist...

 
Veröffentlicht : 23/03/2007 4:27 p.m.
ShocK
(@shock)
Beiträge: 970
Prominent Member
 

Gut geschrieben ihr Beiden!

Für jeden wird es einen anderen optimalen Weg geben, denn es hängt auch zu vieles von der individuellen Lebenssituation ab. Da spielen so viele Faktoren mit rein, dass man nicht immer alles vorplanen kann, sondern erst entscheiden muss, wenn man soweit ist.
Wichtig ist nur, dass man sich irgendwann zu einem Anfang entscheidet und das, sofern man es mit Überzeugung macht, dann auch durchzieht.

Mein vorhergegangener Post sollte nur deutlich machen, dass man für das Studieren in jedweder Form nie wirklich "zu alt" werden kann, wie vorher gesagt. Natürlich gibt es die oben von Patrick erläuterten Vorteile, wenn man jung studiert. Ich würde es vermutlich auch eher früher machen, als unnötig lange darauf zu warten - gerade auch aus Patrick's Argumenten heraus, die ich im Übrigen auch selber vertrete. 😉

- To achieve great things, you must first dream great dreams -

 
Veröffentlicht : 23/03/2007 6:09 p.m.





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