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Studium oder Ausbildung für Karriere in der Gastronomie?!

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 Kai
(@kai)
Beiträge: 708
Honorable Member
 

Ja, freue mich auch allgemein über jede neue Bekanntschaft via Internet.

Das schriftliche Abitur habe ich dank des verkürzten Abis in RLP schon hinter mir, aber gerade deshalb (weil ich im Dezember so Bewerbungsstress hatte) war die Zeit ziemlich stressig.

Ich hab' im Februar 2 Vorstellungsgespräche, bei Kempinski und Maritim. 🙂

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Veröffentlicht : 02/02/2007 7:33 p.m.
(@lilafrosch)
Beiträge: 4
New Member
 

Mal ein altes Thema.

Mich würde interessieren was ihr denn nun macht? Wofür ihr euch entschieden habt? Kai, du machst nun eine Ausbildung, nicht wahr?
@MoOny Was machst du jetzt?
Ich bin auch sehr an einen Tourismusstudium interessiert. Werde mich wohl auch mal für das WS anmelden, bin mir nur nicht sicher ob ich da überhaupt reinkomm wegen NC. Hab jetzt aber auch einen Ausbildungsplatz zur Hofa bekommen. Falls ich den Studiumplatz jedoch auch bekommen würde, müsste ich schwer überlegen. Eigentlich tendiere ich mehr zu dieem Studium. Ist ja aber noch ne weile hin, Anmeldeschluss dafür ist ja erst 15. Juli.
Mich würde jetzt nur interesieren, ob diejenigen, die auch zwischen Ausbildung und Studium überlegt haben, und sich dann doch erstmal für eine Ausbilung entschieden haben, ob sie denken die richtige Entscheidung getroffen zu haben?

 
Veröffentlicht : 06/05/2008 7:50 p.m.
(@moony)
Beiträge: 32
Eminent Member
Themenstarter
 

Huhu

leider etwas verspätet, da ich kaum noch hier bin:

Ich habe mich für das Studium entschieden, da es zeitlich einfach besser gepasst hatte und ich durchstarten wollte. Ich hatte Angebote für ne Ausbildung allerdings hätte ich da nochmal ein halbes Jahr "warten" müssen. Das war mir zuviel.

Mittlerweile bin ich schon fast am Ende meines BA Studiums und im moment auf der Suche nach einem Praktikumsplatz in der Hotellerie im Ausland.

Ich würde nicht sagen, dass ich es bereuhe dass ich studieren gegangen bin. Es hat viele Vorteile wenn man direkt nach der Schule das Studium beginnt. Leider hat es auch Nachteile. Ich denke dass es für meinen Lebenslauf "schicker" gewesen wäre, wenn ich eine AUsbildung gemacht hätte. Desweiteren fehlt einem doch irgendwie die praktische Erfahrung, wenn man auf die Ausbildung verzichtet. Denke gerade in der Hotellerie ist das schon wichtig.
Naja ist nun so gelaufen und ändern kann ich es nun nicht mehr 🙂
Werd meinen Lebenslauf nun mit qualifizierten Praktikas aufwerten 🙂

LG

Moony

 
Veröffentlicht : 20/10/2008 7:06 p.m.



 Kai
(@kai)
Beiträge: 708
Honorable Member
 

Hey Moony,

schön dass du wieder hier bist.

Halte uns auf dem Laufenden!

Für welchen Bereich möchtest du dich denn bewerben?

Lieben Gruß,

Kai

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Veröffentlicht : 22/10/2008 11:32 p.m.
(@bondgirl)
Beiträge: 136
Estimable Member
 

Was bei der Diskussion vielleicht etwas außer Acht gelassen wurde, ist, dass es einfach Typen gibt die brauchen einfach ein Studium und andere die wollen nichts lieber als praktische Arbeit.
Selbst bin ich absolut der Überzeugung dass Ausbildung + Studium der goldene Weg ist, ABER persönlich muss ich auch sagen dass ich auch sehr zum Studium-Typ tendiere - hätte ich nicht gedacht, merke ich aber jeden Tag mehr in meiner Ausbildung jetzt.
Daher sollte man es wohl nicht verallgemeinern, ob Studium oder Ausbildung, man muss schließlich glücklich sein mit dem was man aus seinem Leben macht - und viele Wege führen nach Rom.

DAS ist 5 Sterne!!!

 
Veröffentlicht : 30/10/2008 1:32 a.m.
 Kai
(@kai)
Beiträge: 708
Honorable Member
 

... und es ist ja auch so, dass es trotzdem einige gibt, die es nur mit Studium weit bringen. Wobei du goldrichtig sagst, dass Ausbildung plus anhängendes Studium sicher eine tolle Basis schaffen kann.

Ich denke, dass in den kommenden Jahren vor allem BA-Studiengänge beliebter werden und es zunehmend Abiturienten gibt, die dort gleich einsteigen. Um es auch den Betrieben besser verkaufen zu können (immerhin müsste der Betrieb die Studiengebühren übernehmen und u.U. noch eine Vergütung, außerdem ist der Student entweder alle drei Monate im Wechsel oder jede Woche 2 Tage an der Uni), könnte man ein verpflichtendes Praktikum von mindestens 6 Monaten vor das Studium hängen und evtl. auch vertraglich regeln, dass der Student für ein Jahr nach dem Studium an Betrieb oder Gruppe gebunden ist.

Ist mir eben so eingefallen, denn ich denke mir, dass sich vor allem internationale und große Hotels noch nicht alle richtig gut mit dem für Auszubildende sehr angenehmen Prinzip anfreunden können.

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Veröffentlicht : 16/11/2008 2:07 a.m.



(@vincent)
Beiträge: 3
New Member
 

Hallo Usergemeinde,

habe mich extra in diesem Forum registriert, da ich mir dadurch erhoffe, Informationen bzgl. der Aufnahme eines Studiums Richtung Hotellerie, Gastronomie bzw. Hotelmanagement zu finden.

Zu mir: Ich studiere im 1. Semester Asienwissenschaften und VWL, werde dieses aber aller Vorausicht nach abbrechen. Es hat sich leider nicht als das entpuppt, was ich mir erhofft habe, was mir auch sehr bitter aufstösst.

Habe mir mittlerweile mangels Alternativen überlegt, einfach eine Ausbildung zum Hotelfachmann zu absolvieren, höre allerdings immer wieder von Studiengängen, die genau diesen Fachbereich abdecken. Trotz intensiver Recherche, werde ich nicht wirklich fündig bzw. die Hochschulen sind in priv. Trägerschaft und unbezahlbar.

Vielleicht hat da jem. einige Informationen für mich, ob es Universitäten und / oder Fachhochschulen in Niedersachsen, NRW und Umgebung gibt, die entsprechendes anbieten.

Danke für Mühen. 🙂

V.

 
Veröffentlicht : 15/01/2009 1:00 a.m.
ShocK
(@shock)
Beiträge: 970
Prominent Member
 

Hallo Vincent,

Willkommen im Forum!

Zunächst gibt es hier in der Sektion und besonders unter "Hotelfachschule" bereits einiges an Informationen, was genau auf deine Frage abzielt. Stöber doch mal durch 🙂

Ansonsten gibt es hier http://www.hotelfach.de/interessantes/hotelfachschulen.htm eine Auflistung der Hotelfachschulen, welche auch u.a. staatlich sind und für dich in Frage kämen.

Generell sind Aussagen wie "Habe mir mittlerweile mangels Alternativen überlegt, einfach eine Ausbildung zum Hotelfachmann zu absolvieren,..." natürlich sehr sensibel in einer Gemeinde wie dieser, denn du solltest dir schon sehr gut überlegt haben, wenn du so eine Ausbildung anfängst, weil du für diese sehr spezielle Branche gewissermaßen "geschaffen" sein musst und dies erst, das rate ich dir vorher dringend, über mehrere Praktika in verschiedenen Hotels herausfinden solltest.

Die Meinungen darüber, ob nun eine klassische Ausbildung, ein privates oder staatliches Uni- oder Fachhochschulstudium, ein BA-Studiengang oder die vielen anderen möglichen Ausbildungen die sinnvollsten sind, um möglichst erfolgreich zu sein, gehen weit auseinander. (Und wurden, wie eingangs gesagt, hier im Forum schon sehr viel diskutiert 😉 )

Es gibt so viele Wege, und alle sind so individuell und auch von Glück und dem richtigen Zeitpunkt abhängig, von privaten Umständen und Interessensbereichen.

Mein persönlicher Favourit ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Effizienz:

1. Praktika, ein paar Monate, unterschiedliche Hotels und Kategorien (Sterne, Gästekreis)
2. Ausbildung HoFa/HoKa/ReFa usw. 2,5-3 Jahre
3. Erste Berufserfahrung im Inland in Wunschabteilung, ca. 6-12 Monate
4. Ausland (1-2 Stationen, unterschiedliche Kontinente/Kulturen), optimal Management-Trainee-Programme, 1-2 Jahre
5. Vollzeitstudium Managementbereich, verkürzt unter Anrechnung der Punkte 1-4., Bachelorabschluss, max. 2 Jahre
6. Vollausgebildet durchstarten, evtl. später mal Masteraufbaustudium

Aber wie gesagt, es gibt auch Beispiele für andere Reihenfolgen oder Stationen und die Leute sind damit ebenso erfolgreich. Man wird seinen Weg schon irgendwie finden. Wichtig für mich war Anfangs nur er Start "von der Pike auf" zu lernen und wirklich alles im Hotel gemacht zu haben. Und um das durchzuhalten musst du den festen Willen haben, für die Hotellerie und Gastronomie zu leben und zu arbeiten. Und das klappt meistens mit "aus Mangel an Alternativen" nicht so gut wie "mit vollem Herzen" 😉

In diesem Sinne, überleg es dir gut und mach erstmal den Praxistest. Denn auch wenn du gleich studieren solltest, wirst du früher oder später praktisch arbeiten müssen, und dann sollte es dir schon gefallen!

Viel Erfolg 🙂

- To achieve great things, you must first dream great dreams -

 
Veröffentlicht : 20/01/2009 1:59 a.m.
(@vincent)
Beiträge: 3
New Member
 

Hallo Shock.

Vielen Dank für die Hinweise. 🙂 Versteht meine Aussage bitte nicht falsch, es ist schon meine Absicht, ins Hotelgewerbe zu gehen. 🙂

Habe mir die Links durchgeschaut, aber wie ich befürchtet habe, setzen die meisten Fachschulen eine abeschlossene Lehre voraus. Ich hatte eigentlich schon vor, direkt ins Hotelmanagementgewerbe einzutreten, indem ich direkt mit einem Studium beginne, was aber wie gesagt, verdammt schwer zu finden ist.

Na ja, vielleicht wird sich ja noch etwas ergeben. Schließlich befinden sich die Hochschulen im Wandel und werden für Hotellerie Interessierte immer offener, bisher leider nur im Osten. 🙁

 
Veröffentlicht : 20/01/2009 9:05 p.m.



ShocK
(@shock)
Beiträge: 970
Prominent Member
 

Ich hatte eigentlich schon vor, direkt ins Hotelmanagementgewerbe einzutreten, indem ich direkt mit einem Studium beginne, was aber wie gesagt, verdammt schwer zu finden ist.
(
Hi zurück!

Wie bereits gesagt, meine Meinung: der Weg, direkt ins "Hotelmanagementgewerbe" einzutreten, ist für unsere Branche nicht zwangsläufig der Beste, weil du es später erheblich schwerer haben wirst, künftige Arbeitgeber von deinen praktischen Fähigkeiten zu überzeugen. Die wollen eine fundierte Ausbildung mit allem drum und dran, denn praktische Berufserfahrung ist obligatorisch für leitende Positionen und nicht "nur" der theoretische Background. Das unterscheidet die Hotellerie grundlegend von vielen anderen Branchen, wo man nach abgeschlossenem Universitätsstudium beginnt und gleich höher einsteigen kann.

Ansonsten gibt es nach wie vor Möglichkeiten, auch ohne eine Ausbildung davor an vielen privaten FHs, auch durch sog. Eingangs- und Aufbausemester den Start zu machen. Ich habe auch in einem Thread in dieser Sektion von dem "Assistenten für Hotelmanagement" erzählt. Das geht auch so. Aber wie gesagt, die Leute fangen nicht im Management an, denn das macht so gut wie niemand direkt danach, sondern als reguläre Mitarbeiter.

Wie du merkst, ich versuche dir nur etwas die Situation in der Branche näher zu bringen, denn das hilft dir am meisten.
😉

Gruß

- To achieve great things, you must first dream great dreams -

 
Veröffentlicht : 20/01/2009 9:59 p.m.
(@vincent)
Beiträge: 3
New Member
 

Hallo, da bin ich wieder. Deine Worte klingen recht überzeugend, zumal ich denke dass das auch ein gutes Argument in einem Vorstellungsgespräch ist. 🙂

Ich weiß, ich bin knapp dran mit einer Bewerbung, nur meinen Entschluss eine Ausbildung in der Hotelbranche zu beginnen, habe ich erst durch einen tieferen Einblick in die Hotelbranche (meine Fr. ist Hotel- und Tourismusmanagementassistentin) geschlossen. Habe auch schon ein Bewerbungsschreiben verfasst, was ich gerne von den hiesigen Profis einmal durchschauen lassen möchte. 🙂

Kurz noch was zu mir: Ich bin 24 Jahre alt, habe bereits eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann vor gut 4 Jahren abgeschlossen und befinde mich nun im Studium (Ostasienwissenschaften), was ich aber abbrechen werde. Mein Problem dabei ist folgendes: Ich hatte in meiner vorherigen Ausbildung arg Probleme mit dem Betrieb [Ausbilder, Kollegen etc.] wodurch meine Leistungen erheblich gelitten haben. Die Ausbildung an sich ist vom Niveau nicht hoch gewesen, dennoch hat mir die Krise mein Berufsschulzeugnis und mit Sicherheit auch mein Arbeitszeugniss versaut (ich habe es bis heute nicht abgeholt aber ich weiß, mein ehem. Ausbilder wird mir mit Vergnüngen eins auswischen wollen).

Daher meine Frage, wie kann ich das am Besten in einem Vorstellungsgespräch (sofern ich eingeladen werde, sehe mein Alter nämlich als großes Problem) verpacken?

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Mein Bewerbungsschreiben:

Sehr geehrter X,

durch eine im Internet von Ihnen veröffentlichten Anzeige, erfuhr ich dass Sie zum 01.08.2009 oder nach Vereinbarung eine/n Auszubildende/n zur/m Hotelfachfrau/mann in Ihrem Hotel suchen. Da Ihr Hotel bzw. die X Hotelgesellschaft als eine der renommiertesten Hotelketten gilt, möchte ich mich bei Ihnen bewerben.

Durch mein bestehendes Interesse an der Hotellerie und Gastronomie, steht mein Entschluss fest, meine zukünftigen Bemühungen und Anstrengungen in genau diesen zukunftsträchtigen Arbeitsbereich zu investieren. Dank meiner hohen Motivation, meinem bestehenden Ehrgeiz, Bereitschaft zur Flexibilität, Erfahrung im Umgang mit Menschen, Aufgeschlossenheit, Teamfähigkeit sowie körperlicher Fitness bin ich davon überzeugt, Ihrem Hotel gute Dienste erweisen zu können, indem ich die von Ihnen gewünschten Eigenschaften und Qualifikationen einbringe.

Durch meine Deutsch-Englisch bilinguale Erziehung und meinem großen Interesse an Sprachen, konnte ich mir früh den vielfältigen und richtigen bzw. gepflegten Umgang mit Sprachen aneignen. Da in Ihrem Hotel u. a. viele ausländische Gäste verkehren, stellt dies für mich eine besondere Herausforderung dar, meine fremdsprachlichen Kenntnisse noch weiter auszubauen, um eine einwandfreie Kommunikation zu ermöglichen. Neben der Vermittlung theoretischen Wissens, erhoffe ich mir in Ihrem Hotel parallel zu dieser, eine hervorragende praktische Unterweisung in den verschiedenen Facetten der Hotellerie um so die Vielfältigkeit zu erlangen, die die dieses Gewerbe voraussetzt.

Von meiner Zuverlässigkeit und meinem hohen Engagement würde ich Sie gerne persönlich überzeugen indem ich Ihre ersten Eindrücke aus meinen Bewerbungsunterlagen in einem persönlichen Gespräch vervollständige. Ich freue mich auf Ihre Einladung zu einem Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

 
Veröffentlicht : 21/01/2009 11:25 p.m.
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