Hallo!
Wollte mal fragen wie ihr mit Kritik von Mitarbeitern und Vorgesetzen umgeht. Ich bin jetzt mit den ersten Wochen im Hotel durch und ernte erhbeliche Kritik. Ein Teil gerechtfertigt, weil ich viele Dinge einfach nicht wissen kann (auch wenn reines beibringen es auch getan hätte oder einmal sagen statt 10 mal raufhacken). Aber der andere Teil ist einfach nur unglaublich ungerecht und ich könnte richtig in die Luft gehen. Trotzdem bleibe ich beim "Ja natürlich" "wird nicht wieder vorkommen". Ich diskutiere nicht. Momentan habe ich einfach diese Denkweise, dass ich lernen muss einzustecken und dann natürlich die Probezeit.... Aber in mir brodelt es...
Gebt ihr Widerworte? Seit ihr damit besser gefahren als immer klein beigeben?
Liebe Grüße
Hi,
Als ich in der Ausbildung war, ging es mir genauso wie dir. Im nachhinein denke ich aber auch, dass ich auch oft hätte kontern müssen, besonders wenn es "ungerecht" und unkonstruktive Kritik war. Aber das mit dem einstecken ist eine gute Erfahrung, die dich für später nur härter macht. Ist aber kein Grund genauso anderen gegenüber zu werden 😉
Ich finde das ist wichtig, also die Erfahrung mit furchtbaren Menschen, aber ohne sich diese schlechten Seiten abzugucken. Und auch zu lernen, kritik nicht so persönlich zu nehmen, dass man es mit nach hause nimmt, oder dass sie zu magenschmerzen werden. Wo du für dich denkst und meinst daran arbeiten zu können, kannst du für dich entscheiden, wie weit du die Kritik annimmst. Sie anzunehmen ist überhaupt schon eine Gabe, die nicht viele haben 😉
Aber wenn es ungerechtfertigt ist, denk dir deinen Teil und werd später einfach "gerechter" 🙂
I learned
I am learning
I will learn
du bist noch nicht lange dort und deswegen würde ich auch nichts sagen. Lass die Leute reden. Du wirst in deiner ganzen Ausbildung kritisiert werden. Aber im ersten LJ wird es am schlimmsten sein. Ich bin im 2 LJ und bei mir ist es so, wenn ich merke das die Kritik ungerechtfertigt ist, dass ich dann meine Sicht sage. Mein Vorgesetzter meinte, dass ich bockig werde, wenn mir dann irgendwas nicht passt. Kann sein das er es so sieht. Aber ich lasse eben nicht alles auf mich sitzen.
Mach dein Ding und gut ist. Eine Diskussion hat immer nur Verlierer, selbst wenn du Recht behaellst bringt es dic kein Stueck nach vorne. Ausbildung ist zum Glueck etwas was zeitlich limitiert ist, von daher nach 3 Jahren biste eh weg und gehst deinen Weg.
Keine Energie fuer sinnlose Diskussionen verschwenden. Nimm dir an was du annehmen kannst und alles andere, who cares in 10 years later...
God gave us two ears and one mouth, and most people haven't taken the hint.
Disclaimer: Alle meine Posts enthalten meine eigene Meinung.
Am Anfang konnte ich auch nicht anders als meine eigene Meinung sagen, aber seit dem es in meinem Betriebsklima bergauf ging, hab ich zwar gelernt auch den Mund zu halten, weil ich keinen Ärger haben wollte. (wenn ich im Unrecht war) Ab und zu kann ich es aber heute auch nicht lassen, muss auch meine Meinung sagen.
Aber so'n riesen Krach gab es schon seit langem nicht mehr im Haus. Bis auf heute, ich hatte Schuld, d.h. Mund halten ❗
°°Das Leben ist ein scheiß Spiel...aber die Grafik ist verdammt geil!!°°
Also ich hab öfters gekontert 😀 Jedoch war dies in der Regel nicht immer zu meinem Vorteil..
Lächle jeden Tag!
diese Erfahrung find ich aber auch wichtig 😉
I learned
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Ich sage immer meine Meinung! Wenn die Kritik nicht fair ist!
Ich hatte mal ne Ausanandersetzung mit einem Abteilungleiter der mich auf dem ""Kika"" hatte!
Ich bin immer meist zum Direktor gegangen!
Als die Mitarbeiter es gesehen haben das die mich nicht verarschen konnten haben die ausgehört!
Klar du bist Azubi aber lass dir nicht alles gefallen! Lass nicht mit dir reden wie ein Tier!
So habe ich das immer gesagt "Ich bin ein Azubi aber immernoch genau so ein Mensch wie du! Also rede mit mir wie ein Mensch und nicht wie ein Tier"!
So dankeschön für die vielen Antworten. Ich habe mittlerweile selbst den besten Weg erfahren. Zumindest was die momentane Abteilung angeht. Ich habe vieles verstanden. Dazu gehört:
1. Kritik kommt immer, egal wie man sich bemüht. Damit muss ich mich abfinden.
2. Ziel ist es so wenig wie möglich zu bekommen. Das erreiche ich derzeit mit "Ja" und Nicken. Jedes Kommentar und sei es noch zu berechtigt verschlimmert das ganze drastisch und so bekomme ich die gleiche Kritik nicht 1-2 mal sondern gefühlte 20 mal immer in die gleiche Kerbe.
3. Ich als Azubi habe immer unrecht. Zumindest muss ich so tun als ob.
5 Wochen habe ich gebraucht um das zu lernen. Seit ich nur noch mit einem knappen "Ja" reagiere bekomme ich viel weniger Kritik ab und die Chefs haben mich nicht mehr auf dem Kicker. Dazu wird ein Ja wohl weniger als "Fehler zugeben" angesehen als Widerworte geben (=Rechtfertigung). Für mich spart das Nerven und Zeit.... so traurig das auch ist.
Viele meinen wohl das sie ihre damals harte Ausbildung genauso an die jetzigen Azubis weitergeben müssen. Immer nach unten treten. Nach dem Motto "Hat mir auch nicht geschadet". Doch hat es.... denn wer Menschen keine eigene Meinung zugestehen kann, dem hat es bereits geschadet.
@ Mosquito
Es geht ja nicht um die gerechtfertigte Kritik. Damit kann ich auch viel besser umgehen. Wenn es mein Fehler war, dann stehe ich auch dazu und versuche es besser zu machen.
Was ich aber nicht abkann ist dieses ständige drauf rumhaken. Kritik um der Kritik willens. Keine hilfreiche, sondern eine um dich "klein" zu bekommen. Wenn ein und die gleiche Sache mehrmals zur Sprache kommt, ohne das man selbst die Chance hatte sich zu bessern. Oder wenn man eine Aufgabenstellung bekommt die so nicht machbar ist und man dann kritisiert wird, dass man das Unmögliche nicht geschafft hat. Oder Kritik die übermäßig scharf oder gar verachtend formuliert/ gezeigt wird. Sowas halt.
Naja man härtet ab. Merke ich an mir selber. Nur das Betriebsklima und die Eigenmotivation leidet unter sowas schon sehr.
Und für sowas haben wir immer Meetings im Betrieb.
Das ist auch ein gutes Thema, da ich auch oft erlebt habe das mir Sachen vorgeworfen werden, die man selber vielleicht komplett anders sieht oder nicht verstehen kann.
Wichtig ist, dass du dich mit den "Vorwürfen" auseinandersetzt und schaust ob Sie Inhalt haben oder nur ums persönliche geht.
Auch ist das mit dem 1. Lehrjahr durchaus korrekt, weil viele Leute im Betrieb einfach erstmal schauen wollen, wer sich da Neues in den Betrieb traut. Am Anfang musst du deine Arbeit so machen wie es von dir verlangt wird und versuchen so effektiv und konzentriert zu sein, dass sie merken das du bemüht bist hier den Laden vorran zu bringen.
Wenn deine Kollegen dann auch merken, dass du ein zuverlässiger Kollege bist und deine Arbeit gut machst. Wirst du von allein merken, wie sich die ganze Arbeitsatmosphäre verändern wird und die Leute auf dich zu kommen.
So war es zumindest bei mir.
Und mit den Chefs am Besten nie anlegen. Lieber einmal mehr "Ja natürlich" sagen, als einmal zu wenig und dann sehen wo man bleibt.
lg.
Hallöchen zusammen!
Also so wie Stoddy und Little Devil und Kaja und Andy (sorry wenn ich wen vergessen hab) es schon gesagt haben ist es bei uns auch, du gehst nur ,motiviert zur Arbeit, wenn du weißt, dass auch mal ein Glas kaputt gehen kann ohne dass du gleich den ganzen Tag die Blöde bist, die mal wieder irgendwas angestellt hat oder sei es, wenn es unberechtigt ist, es macht nur Spaß, wenn man weiß, dass man für Sachen die gut laufen auch mal gelobt wird und wenn was nicht so gut läuft drüber gesprochen wird, bei uns ist das meistens unmittelbar danach, es wird sich kurz Zeit genommen und es wird kurz drüber gesprochen! Am besten ist echt, nie widerworte zu geben, denn wie andy schon sagt, es gibt nur verlierer und man selber als azubi oder unterstellter zieht immer den kürzeren.... immer schön brav ja und natürlich / selbstverständlich sagen und mein chef ist so´n fall ein ja und wird nicht wieder vorkommen reicht meistens nicht, da muss man schon gaaaanz überzeugend zum ausdruck bringen dass man es ernst meint und man es wirklich einsieht, ob es jetzt gerechtfertigt war oder nicht!!!
Aber schönes Thama... 🙂
Lg die Sweeteet
Je mehr Ecken und Kanten ein Diamant hat, um so mehr funkelt und strahlt der Stein; so sollten wir uns auch sehen...
Wir mögen Menschen wegen ihrer Qualitäten, doch lieben wir sie wegen ihrer Fehler...
Und für sowas haben wir immer Meetings im Betrieb.
Leider ist die Fuehrungsetage nicht in jedem Betrieb so positiv eingestellt 🙁
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Disclaimer: Alle meine Posts enthalten meine eigene Meinung.
also bei mir im hotel war es so, dass ich beim Probearbeiten zum Beispiel einen Tisch für das Abendessen komplett eindecken musste, sie haben mir das Ganze an einem Platz gezeigt und sollte dann die übrigen 15 Plätze eindecken, mit gebrochenen Servietten, etc. Naja habe dass dann erledigt und hab auch n Lob bekommen weil alles in einer Reihe war (also Gläser etc) und das alles zu 100% symetrisch aussah. auch wenn ich nocht nichtviel zu dem thema sagen kann, denke ich dass ich trotzdem einen tipp abgeben kann, wie man ungerechtfertigte Kritik vermeiden kann. Frag denjenigen, der dich kritisiert wie kann ich mich in dem und dem Bereich verbessern und so weiter, dass sie sehen, dass du dich weiterentwickeln willst um (bitte nicht böse sein) auf ihr arbeitsniveau zu kommen. ich denke, sobald sie sehen, dass du alles tun wirst um diesen betrieb voran zu bringen behandeln Sie dich auch ebenwürdig und hacken nich ständig auf dich ein...
das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich

