Hallo!
Sorry ich wollte jetzt niemanden angreifen oder so! Ich meine nicht dass ein Hauptschüler automatisch schlecht in Englisch ist. Es gibt natürlich Einzelfälle die durchaus super Englisch können. Ich selbst habe aber nach der 9. den Quali an der Hauptschule gemacht und von daher weiß ich welchen Stand ein Hauptschüler hat wenn er fertig ist. Und dieser ist nun echt mal nicht zu vergleichen mit den Kenntnissen eines Realschülers oder besser noch Abiturient. Natürlich kann man super sein, wenn man zB Halb-Engländer ist oder ne zeitlang im Ausland war oder so, dann kann auch ein Hauptschüler einen Abiturient mit den Kenntnissen übertreffen.
Ich weiß dass Abitur keine Grundvorraussetzung ist! Steht ja auch hier auf der Seite! Da steht allerdings mindesten Realschulabschluss... von daher hab ich mich halt auch gewundert!
Ist schon klar, dass einige früher angefangen haben und somit kein Abitur haben können 😉
Ich denke auch, dass auch ein Hauptschüler gut mit Gästen umgehen kann und dass es durchaus Leute geben wird die super für den Job sind. Allerdings war ich halt irgendwie überrascht dass es soo viele sind.
Muss da jetzt auch dazu sagen, dass auch ein sehr guter Englisch-Hauptschüler meiner Meinung nach nicht den fundierten Wortschatz eines Realschülers bzw. vor allem Abiturienten hat.
Denn in den 3 Jahren Oberstufe lernt man noch einiges wichtiges hinzu, festigt seine Grammatik und lernt, wie man sich gut ausdrücken kann. Ich denke, dass besonders das wichtig ist.
Kommt natürlich darauf an, ob meine seine Pläne im Ausland sieht. Für eine nationale Karriere müsste das Englisch ausreichen.
Ui, was hab ich schon Abiturienten mit MISERABLEM Englisch gesehen. Da fehlte es an soo vielem, das denen ein guter Realschüler sicherlich überlegen wäre.
Was die Hauptschüler angeht: Die meisten werden wohl kaum die Pläne, bzw. Möglichkeiten für eine internationale Karriere haben. Aber wir brauchen nunmal auch gut ausgebildetete Fachkräfte. Es kann ja nicht jeder Chef werden. 😉
Ein Hotel ohne Concierge ist wie eine Kirche ohne Pfarrer
"Die Goldenen Schlüssel" -- "Union Internationale des clefs d'or"
eben, ich brauche fußvolk....
chuck norris hatte nur einmal ein problem..mit einem dinosaurier und das ende kennen wir alle..
wer einen Fehelr findet, der darf ihn behalten
eben, ich brauche fußvolk....
😆
Ja ja, Fussvolk! Nee, aber klar, kann wie BenTheMan schon sagte nicht jeder Manager werden. Es muss ja einen Unterschied geben zu denen, die eine kuerzere Schullaufbahn haben und zu denen die studiert haben, sonst waere ja das alles fuer nix.
Aber an alle die es noch aendern koennen! Geht zur Schule, bildet euch weiter und strengt euch an, irgendwann wird es sich auszahlen, glaubt mir!!!
MfG
Patrick
Disclaimer: Alle meine posts enthalten meine eigene Meinung und representieren nicht zwingend die Standpunkte oder Meinungen von Hotel.
Ja ja.. Der gute alte Rat, den niemand glaubt, solange er zur Schule geht und bei dem später (fast) jeder merkt wieviel Wahrheit drinsteckt..
Carpe noctem - Nutze die Nacht
Allerdings muss man auch sagen, dass nicht jeder Manager werden WILL!
Wäre ja auch schlimm, denn ich sehe heute schon eine Tendenz das gerade Azubis aus guten Häusern, denen eine fachlich hochklassige Ausbildung zuteil wurde, möglichst rasch ins Studium gehen.
Wo sollen aber dann die guten Häuser in Zukunft ihr Personal, z.B. fürs Restaurant herbekommen? Gerade hier, im direkten Gastkontakt werden ja fachlich gut geschulte Mitarbeiter mit der entsprechenden Erfahrung benötigt.
Nur woher sollen die irgendwann mal kommen? Alternative sind dann Mitarbeiter aus weniger guten Häusern, die im Betrieb dann erst entsprechend geschult werden müssen.
Mag ein wenig dramatisiert klingen/sein, aber ich sehe schon jetzt, dass gute Fachkräfte, mit entsprechendem Backgroung nur sehr schwer zu bekommen sind.
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dann sollen sie und endlich besser bezahlen.
wenn ich da leute sehe(hier zb ne sekretärin) die sich den lieben langen tag die finger polieren und n bissi nebenbei arbeiten und dann brutto mit 2.500 nach hause gehen... dann iss einem schon ab und zu zum heulen. daher verstehe ich auch wenn man aufsteigen will. vor allem im nettogehalt...
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Nochmal zum Thema Studium oder Ausbildung - ich würde mich über Anregungen freuen!
Es ist eine Antwort von der FH Bad Honnef.
(...) gerne beantworten wir Ihre Email-Anfrage.
Grundsätzlich ist es vorteilhaft im Vorfeld eines Studiums praktische Erfahrung in der Hotelindustrie gesammelt zu haben. Um an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef - Bonn zu studieren, stellt dies jedoch keine Voraussetzung dar. Viele Interessenten starten ihr Studium direkt nach dem Abitur ohne eine Ausbildung absolviert zu haben, da unsere Studienprogramme sehr praxisorientiert ausgerichtet sind (1-2 Praxissemester; "Practical Programme" auf dem Campus; Vorträge von Gastdozenten aus der Hotelbranche, Seminare zu entsprechende Fachbereichen, bspw. Wein; Organisation der Galadinner usw.).
Das klingt gut - nur kann ich dann wirklich mit den gleichen Chancen rechnen? Also ich habe vor, in einem Top Betrieb zu arbeiten, hätte ich dann die gleichen Chancen?
Jedoch empfehlen wir Interessenten, die keinerlei Vorstellung von der Hotelbranche haben, auf jeden Fall ein Praktikum zu absolvieren, damit sie Faktoren, wie bspw. Schichtdienst, Arbeitsbelastung etc. besser einschätzen zu können. Sofern Sie die Möglichkeit haben in Ihrer Umgebung ein mehrmonatiges Praktikum zu absolvieren, sollten Sie diese Chance auf jeden Fall nutzen.
Das hatte ich auch bei der Ausbildung vor. Und die Möglichkeit besteht. Mit den Faktoren habe ich mich sowieso schon abgefunden, da die Hotelbranche so viel tolles bietet.
Kandidaten mit einer abgeschlossenen Hotelfachausbildung haben die Möglichkeit sich ein Praxissemester anrechnen zu lassen. D.h. das Studium würde sich bestenfalls von drei auf zweieinhalb Jahre verkürzen. (...)
Also ein halbes Jahr... naja... Ist ja nicht so viel, denn man ist ja um die 3 Jahre erst mal in der Ausbildung. Also was ich von César Ritz gelesen habe, dass Bachelor sogar nur 15 Monate dauert mit Vorbildung, das hört sich natürlich besser an. Gut, da war dann noch ein Jahr USA dabei, aber ich denke, dass die Verkürzung bei César Ritz dann immer noch mehr wäre, oder täusche ich mich da? Und bietet César Ritz überhaupt einen Master-Studiengang an?
...
Auf der einen Seite möchte ich natürlich alle Karrierestufen so schnell wie möglich aufsteigen - nur bezweifle ich, dass ich dieselben Chancen habe, wie jemand, der zuvor eine Ausbildung gemacht hat. Und da denke ich eben, wäre Ausbildung sinnvoller. Nur würde ich wirklich mal Meinungen von Absolventen hören, die zuvor keine Ausbildung gemacht haben, ob die wirklich genau so tolle Angebote wie die anderen bekommen haben. Das würde mich echt interessieren und mir sehr, sehr weiterhelfen... Aber leider wird mir das verwehrt bleiben. 🙁
Nur mal so ne Frage: Hast Du mal geschaut wie teuer die von Dir genannten Hotelfachschulen sind?
Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... 😀
Vorträge von Gastdozenten aus der Hotelbranche, Seminare zu entsprechende Fachbereichen, bspw. Wein; Organisation der Galadinner usw.).
:super: Bringt bestimmt ähnlich viel Erfahrung wie 3-6 Monate arbeiten in dem Bereich.
Gerade mehrstündige Seminare und Gastdozenten reißen's raus 😆
"Watch, learn and don't eat my cookie!" - Phoebe in Friends S05E14
"Aus Respekt vor dem Arbeitgeber erscheint man eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn, verbeugt sich vor dem Chef und nach Dienstschluss entschuldigt man sich, dass man nun gehen wird, und bedankt sich gleichzeitig, dass man heute arbeiten durfte ..." - Martin Schulz im Rolling Pin 07/2010 - (über das Arbeiten in Japan ...)
Nochmal zum Thema Studium oder Ausbildung - ich würde mich über Anregungen freuen!
Auf der einen Seite möchte ich natürlich alle Karrierestufen so schnell wie möglich aufsteigen - nur bezweifle ich, dass ich dieselben Chancen habe, wie jemand, der zuvor eine Ausbildung gemacht hat. Und da denke ich eben, wäre Ausbildung sinnvoller.
Also ich kann nur aus meiner Erfahrung von den ganzen AC´s und Vorstellungssgesprächen sprechen und dir sagen, dass wenn du schnell Karriere machen willst, die Gastronomie eigentlich der falsche Bereich für dich ist. Denn da lernst das alles von Grund auf, also auch die dämlichsten Praktikantenjobs, wie Kloputzen, Mülleimer leeren und und und. Und dann dauerts auch noch mal Jahre, wenn nciht gar Jahrzehnte, bis du irgendwann vielleicht mal GM wirst.
Ich persönlich hab mir jetzt zum ersten Ziel gesetzt, die Ausbildung zu machen und dann einfach alles auf mich zukommen zu lassen. Denke mal, da werden mir Einige in dem Forum hier Recht geben.
Und wie Ben schon sagt, diese Gastdozentenvorträge sind ja schön und gut, aber glaubst du im Ernst, du weißt dann, wie du dich Gästen gegenüber zu benehmen hast? Ich würde mich selbst als einen sehr kontaktfreudigen und aufgeschlossenen Menschen beschreiben, aber während meines Praktikums habe ich schon mit großen Problemen zu kämpfen gehabt, wie mit uneinsichtigen Gästen, oder auch purem Ungeschick und Unerfahrung.
Meinst du wirklich, dass dir diese Schule, selbst wenn sie den besten Ruf der Welt hätte, und die besten Dozenten etc. dir diese Praxis vermitteln kann?
Bzw. wenn du eher in den Managementbereich willst, dann mach einfach ne Ausbildung zum Bürokaufmann, und bewerb dich dann. Gerade in MA suchen die zufällig Büroleute in einem großen Hotel.
Und die Schule an sich ist natürlich auch sehr teuer, und ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass staatliche Schulen noch immer sehr gern gesehen sind, bei den GM´s. Und natürlich auch wesentlich günstiger. Und irgendeinen Sinn muss es ja schon haben, dass dir sämtliche Leute, plus die Hofa Schulen in deiner Umgebung eine Ausbildung als Grundvorraussetzung empfehlen.
Gruß
Angehende Staranwältin, die kurzzeitig der Gastronomie verfallen, aber inzwischen wieder geheilt ist...
Also ich kann nur aus meiner Erfahrung von den ganzen AC´s und Vorstellungssgesprächen sprechen und dir sagen, dass wenn du schnell Karriere machen willst, die Gastronomie eigentlich der falsche Bereich für dich ist. Denn da lernst das alles von Grund auf, also auch die dämlichsten Praktikantenjobs, wie Kloputzen, Mülleimer leeren und und und. Und dann dauerts auch noch mal Jahre, wenn nciht gar Jahrzehnte, bis du irgendwann vielleicht mal GM wirst.
Naja, also da stimme ich dir nicht ganz zu. Gerade in der Gastronomie kann der Aufstieg nach der Ausbildung ganz schnell gehen.
Zwischen 35 und 40 ist ein GM-Posten machbar, mit 30 kann man bereits Abteilungsleiter sein.
Also, um schnell Verantwortung zu übernehmen und aufzusteigen ist die Gastronomie genau die richtige Branche.
Ein Hotel ohne Concierge ist wie eine Kirche ohne Pfarrer
"Die Goldenen Schlüssel" -- "Union Internationale des clefs d'or"
Nur mal so ne Frage: Hast Du mal geschaut wie teuer die von Dir genannten Hotelfachschulen sind?
Ja. Finanziell wäre es möglich. Nur sehe ich für mich selbst nicht ein, annähernd 10.000 € pro Jahr auszugeben, ohne davor nichts gearbeitet zu haben, d.h. nicht einen Finger krumm gemacht zu haben. Und vor allem die 300 € Bewerbungsgebühr sehe ich als Geldmacherei an.
:super: Bringt bestimmt ähnlich viel Erfahrung wie 3-6 Monate arbeiten in dem Bereich.
Gerade mehrstündige Seminare und Gastdozenten reißen's raus 😆
Ich verstehe deine Ironie, denn genau das selbe habe ich mir auch gedacht.
Also ich kann nur aus meiner Erfahrung von den ganzen AC´s und Vorstellungssgesprächen sprechen und dir sagen, dass wenn du schnell Karriere machen willst, die Gastronomie eigentlich der falsche Bereich für dich ist. Denn da lernst das alles von Grund auf, also auch die dämlichsten Praktikantenjobs, wie Kloputzen, Mülleimer leeren und und und. Und dann dauerts auch noch mal Jahre, wenn nciht gar Jahrzehnte, bis du irgendwann vielleicht mal GM wirst.
Und diesen Weg finde ich auch richtig! Bitte nicht falsch verstehen, mit die Karriereleiter schnell zu erklimmen, meine ich, wie ich oben ja auch geschrieben habe, so schnell wie möglich, d.h. so schnell, wie es auch für mich persönlich möglich ist. Ich will mir nicht irgendwann vorwerfen, dass ich hätte meine Ziele schneller erreichen können, wenn ich mich anders entschieden hätte. Das soll auf keinen Fall heißen, dass ich in ein paar Jahren GM werden will.
Und wie Ben schon sagt, diese Gastdozentenvorträge sind ja schön und gut, aber glaubst du im Ernst, du weißt dann, wie du dich Gästen gegenüber zu benehmen hast?
Es gibt zwar auch noch Praxissemester, welche meiner Meinung nach aber in keinem Vergleich zur Ausbildung stehen - ich bin doch davon auch nicht begeistert, und deshalb frage ich ja, gerade weil ich so skeptisch bin. Ich möchte nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass ich das Studium als Berufseinstieg nur als Vorteil ansehe!!!
während meines Praktikums habe ich schon mit großen Problemen zu kämpfen gehabt, wie mit uneinsichtigen Gästen, oder auch purem Ungeschick und Unerfahrung.
Ich bei meinen beiden Praktika auch. Aber ich denke, so etwas macht einen nur noch sicherer.
Meinst du wirklich, dass dir diese Schule, selbst wenn sie den besten Ruf der Welt hätte, und die besten Dozenten etc. dir diese Praxis vermitteln kann?
Eher nicht, und weil ich so skeptisch bin, interessieren mich eure Standpunkte. Ich habe aber doch nirgends erwähnt, dass ich diese FH als Berufseinstieg als durchgehend positiv ansehe.
Bzw. wenn du eher in den Managementbereich willst, dann mach einfach ne Ausbildung zum Bürokaufmann, und bewerb dich dann. Gerade in MA suchen die zufällig Büroleute in einem großen Hotel.
Ich glaube, das ist nichts für mich. Ich bin lieber vor den Kulissen, weshalb ich mich auch in den Bewerbungen zum Hotelfachmann beworben habe. Wenn ich dann natürlich später im Management sein sollte, bin ich mehr "backstage" tätig, klar, aber dann habe ich wenigstens schon einmal frontstage Erfahrungen gesammelt.
Und irgendeinen Sinn muss es ja schon haben, dass dir sämtliche Leute, plus die Hofa Schulen in deiner Umgebung eine Ausbildung als Grundvorraussetzung empfehlen.
Das würde ich ja auch vorziehen, und die Anregungen nehme ich danked an - ich widerspreche hier ja auch keinem und möchte nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. Es interessierte mich nur, wie ihr zu der Antwort steht.
So long,
Kai
Ich glaube, wir haben unseren Standpunkt hier alle schon ziemlich deutlich ausgedrückt.
Ich rate Dir nur nochmal: Mach erstmal Deine Ausbildung und schau, ob die Gastronomie überhaupt was für Dich ist. Dann kann man sich über Management Positionen gedanken machen.
Ich muss leider nach Hause - da wartet noch ein Bett voller Arbeit... 😀
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